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Der Mensch im Mittelpunkt

Neubau eines Bürohaus-Ensembles im Frankfurter Westen

Elegant und leicht schwingen sich die Fassaden des St. Martin Tower empor. Die außergewöhnliche... mehr
Elegant und leicht schwingen sich die Fassaden des St. Martin Tower empor. Die außergewöhnliche Formensprache basiert auf ihrer Funktion als Bürogebäude, das allen Arbeitsbereichen größtmögliche Belichtung, Teilbarkeit und Effizienz gewährleistet. Die Gebäudekerne sind minimiert, die Raumtiefen optimiert und die Fensterflächen in Form von Bändern großzügig dimensioniert.

Das Bürohausensemble, bestehend aus dem 18-geschossigen Turm und dem u-förmigen siebengeschossigen Flügel, umfasst an drei Seiten eine hell gepflasterte Plaza mit grünen Inseln. Sie ist zentraler Ort der Kommunikation und geht zugleich in Dialog mit dem westlichen Stadtquartier. Die besondere Herausforderung bestand darin, einem Hochhaus im Rahmen enger baurechtlicher Vorgaben eine elegante und leichte Außenwirkung zu verleihen. Dies ist einerseits durch die zweigeschossige Fassadengliederung des Turms gelungen, die das Gebäude optisch streckt. Andererseits durch Gebäudefugen an den schmalen Stirnseiten durch die zusätzliche, ungewöhnliche Eckbüros entstanden. Die lichte, vertikale Leichtmetallfassade ist jeweils über zwei Geschosse strukturiert. Eine konsequent klare schwarz-weiße Farbgebung der Fassade lassen Kontur und Schattenwirkung optimal zur Geltung kommen. Über jedes der insgesamt 17 Bürogeschosse im Turm sind zwei weitläufige Balkone oder Dachterrassen erreichbar. Dank ihrer Proportion und Materialität bilden Turm und Flügel eine harmonische, spannungsreiche Einheit. Der St. Martin Tower fügt sich in die Skyline Frankfurts und fällt durch seine markante und leichte Ausstrahlung auf. Der Rat für Formgebung zeichnete ihn mit dem German Design Award 2017 für zukunftsorientierte Büroarchitektur 4.0 aus.

Bei der architektonischen Planung standen neben den genannten Aspekten ein optimiertes Arbeitsumfeld und damit das Wohlbefinden der Mieter im Vordergrund. Dafür sprechen beispielsweise temporär anmietbare Büro- und Konferenzräume, der Concierge-Service, der Gym-Bereich sowie die Kindertageseinrichtung. Auf den gastronomischen Flächen befinden sich ein Café und ein renommiertes Restaurant.

Für den Innen- und Außenbereich entwickelten die Architekten in Kooperation mit dem Leuchtenhersteller Zumtobel ein exakt auf die Anforderungen des Gebäudes ausgelegtes Lichtkonzept. Eingesetzt werden ausschließlich energiesparende LEDs. Diese Technik ermöglicht eine individuelle Beleuchtung der Büros und einzelnen Arbeitsplätze. Zugleich sorgt es für Flexibilität bei geänderten Raumkonstellationen. Auch die Heiz- und Kühltechnik ist umweltschonend und wirtschaftlich. Die Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) verlieh dem Gebäudeensemble daher das Vorzertifikat „Silber“.

www.zumtobel.com
www.msm-architecture.com
Architekten: msm meyer schmitz-morkramer www.msm-architecture.com Fotos: HGEsch,... mehr

Architekten:

msm meyer schmitz-morkramer
www.msm-architecture.com

Fotos:

HGEsch, Hennef
www.hgesch.de