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Das Palais im Diplomatenviertel

Sechs Gästezimmer erhalten neues Interieur

Die Geschichte des Union International Club ist eng mit dem Frankfurter Industriellen und Mäzen... mehr
Die Geschichte des Union International Club ist eng mit dem Frankfurter Industriellen und Mäzen Richard Merton verwoben, der in der Zeit vom 1881 bis 1960 lebte und lange die Metallgesellschaft führte. Richard Merton war eine wichtige Person innerhalb der Frankfurter Wirtschaftselite, die liberal und weltoffen dachte, auf Toleranz und sozialen Ausgleich setzte. 1924 erteilte Richard Merton dem Frankfurter Architekt Anton Eyssen einen ungewöhnlichen Auftrag: Der Architekt sollte ein repräsentatives Bürgerpalais nach dem Vorbild des Holsteinischen Hauses in Basel erbauen. Nachdem das Haus 1925 fertig gestellt war, bewohnte Richard Merton mit seiner Ehefrau Elisabeth Prinzessin Sayn-Wittgenstein-Berleburg und den Kindern das monumentale lichterfüllte Palais im Diplomatenviertel. Im Jahre 1953 verkaufte Merton dann die Villa an die Stadt Frankfurt – allerdings mit der Maßgabe, sie zu einem Ort der Völkerverständigung zu machen. Diese Prämisse führte 1956 zur Gründung des Union International Club. Der Denkmalschutz zählt seither zu den Kernzielen – die Villa ist für ihn ein Vermächtnis der großen Frankfurter Familie Merton. Getreu dem Motto: Wer seine Vergangenheit ehrt, hat auch eine Zukunft. Weitere Ziele sind die internationale Völkerverständigung sowie die Unterstützung gemeinnütziger Projekte. Heute ist der Union International Club ein bedeutender Bestandteil im wirtschaftlichen, politischen, sozialen und kulturellen Leben in Frankfurt und über die Grenzen hinaus. Die im neo-barocken Stil errichtete Villa Richard Mertons ist eine Insel der Ruhe und Eleganz mitten in der Großstadt. Für das einzigartige Ambiente sorgen das individuelle Interieur, der malerische, weitläufige Park, der insgesamt 5.000 m2, viele alte Bäume, einen Pool, eine Terrasse und die Sternegastronomie umfasst.

Im Sommer 2011 gestaltete die Innenarchitektin Catharina Baratta in Zusammenarbeit mit dem Union International Club sechs der Gästezimmer um. Um das einheitliche unverkennbare Ambiente in der Villa Merton weiterhin zu pflegen, entstand ein Stil, der durch die Mischung von Moderne und Tradition geprägt ist. Dieser Stil verbindet alle Annehmlichkeiten und jeglichen Komfort in stadtnaher, aber ruhiger Umgebung mit Blick auf die wunderschöne Gartenanlage des Union International Clubs. Die Villa Merton ist ein idealer Ausgangspunkt für Messebesuche, geschäftliche Treffen im Zentrum Frankfurts oder ein privates Wochenende für Gäste, mit Palmengarten und der Alten Oper in der Nähe.
Die Villa Merton bietet von zwei bis hundert Personen ein besonderes Ambiente für unvergessliche Veranstaltungen im geschäftlichen oder privaten Rahmen. Alle Räumlichkeiten im Erdgeschoss lassen sich zur Terrasse öffnen und bieten einen wunderschönen Blick auf die herrliche Gartenanlage. 2009 sind nach siebenmonatiger Bauzeit im Obergeschoss weitere repräsentative Räumlichkeiten für exklusive Anlässe bis vierzehn Personen entstanden.

www.union-club.com
Architekten Catharina Baratta www.designinsight.de Fotos Union-Club www.union-club.com mehr

Architekten

Catharina Baratta
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Fotos

Union-Club
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