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Alles andere als konventionell

Häuser aus Seeschiffscontainern

Der Container ist allgegenwärtig. Er ist das Symbol für unsere globalisierte Welt, kein... mehr

Der Container ist allgegenwärtig. Er ist das Symbol für unsere globalisierte Welt, kein Nachrichtenfoto zur wirtschaftlichen Entwicklung kommt ohne einen Container aus, kein Handel wäre heute ohne den Container möglich. Über 30 Millionen Container sind gegenwärtig rund um die Welt unterwegs. So verwundert es nicht, dass er uns selbst weit entfernt von Meer und Flüssen auf Straßen begegnet und bunt gestapelt ganze Landstriche prägt. Die Stahlkiste trägt auf der ganzen Welt den gleichen Namen. Die eindeutige und klare Form des Containers ist jedem zutiefst vertraut. Zudem weckt ein Seeschiffscontainer vielfältige Assoziationen in uns.

Die reduzierte Form, die weltweite Verfügbarkeit und Transportfähigkeit, die Hochwertigkeit des Materials haben den Container zu einem beliebten „Baustoff“ von Architekten und Designern für avantgardistische und innovative Projekte gemacht. Unmittelbar einleuchtend erscheint seine Verwendung für temporäre Gebäude, sei es als Kreuzfahrtterminal in Hamburgs HafenCity, als ein über die Kontinente wandernder Showroom der Firma Puma oder als schnell und kosten­günstig zu errichtende Behelfs­woh­nungen in New Orleans nach der Flutkatastrophe. Aber auch für dauerhafte Lösungen kennt die Container­architektur mittlerweile kaum noch Grenzen: ein 14-geschossiges Apartmenthochhaus in Melbourne, ein riesiges Museum in Seoul oder eine Wohnanlage für 800 Studenten in Amsterdam zeugen davon.

Die vielfältigen Vorzüge des Containers haben auch den Oldenburger Architekten Matthias Salinger begeistert, er fügt sie einzeln, gestapelt, gereiht zu einer anspruchsvollen Architektur zusammen. Ob temporär oder auf Dauer, als Einzelgebäude oder als Anbau bestehender Gebäude, sind seine Containergebäude immer individuell, modular und formschön und überaus vielseitig zu nutzen: Als Atelier, Showroom oder Messestand, Büro oder Praxis, für Studenten, für ausgefallene Hotel- und Gastronomiekonzepte, als Ferien- oder Gästedomizil – oder um für immer darin zu leben.

Von funktional-preiswert bis gehoben-luxuriös werden alle Ausstattungsdetails individuell und nach Maß angepaßt. Das Konzept Salingers ist ganz auf Flexibiltät ausgelegt und bis ins Detail durchdacht. Wände und Decken werden gedämmt, verkleidet, verspachtelt und können dann tapeziert oder gestrichen werden. Wasser- und Stromanschlüsse liegen außerhalb der Container, das ermöglicht die optimale Ausnutzung des Innenraumes. Die Lichtschalter funktionieren per Funksignal, um aufwendig zu verlegende Leitungen einzusparen. Fenster- und Türöffnungen werden eingeschnitten, Treppen eingehängt. Dachterrassen und Balkone erweitern den Raum nach außen. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach produziert grünen Strom, der auch zum Heizen genutzt werden kann. Eine gute Dämmung mit Zellulose garantiert die Einhaltung der geforderten Energiestandards.

So entsteht eine einzigartige Lebens- oder Arbeitswelt auf ebenem oder hügeligem Boden oder auf dem Wasser. Grundbesitz ist nicht erforderlich – diese Gebäude können auf gepachtetem Grund realisiert werden. Die Größe ist ebenso variabel, die Container, die „Cubes“ lassen sich auf- und nebeneinander verbinden. Im Gegensatz zur herkömmlichen Immobilie sind die Gebäude aus Containern uneingeschränkt mobil, bei einem Umzug nimmt man sein Haus einfach mit. Mit geringem Aufwand kann das Gebäude verändert oder erweitert werden und es ist günstig zu haben – schon ab 1.000 Euro pro m². Perfekt für Kreative und für alle, die das Besondere und ihre Freiheit lieben.

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