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Düsseldorfs Flow

Der Wettbewerb um den Blaugrünen Ring ist entschieden

Nur vordergründig ging es darum, die Museen und Kulturinstitute miteinander besser zu verbinden. Eigentlich ging es darum, Düsseldorfs innerstädtische Zukunft der nächsten zwanzig Jahre als Ganzes in den Fokus zu nehmen – ohne das übliche Alltagsgeschäft des Klein-Kleins. Eine Vision für die City wagen, die die jahrzehntelange Autofokussierung überwindet, fehlende öffentliche Aufenthaltsqualität neu schafft, die Lage der Stadt am Fluss weiter denkt – und dennoch so pragmatisch operiert, dass die Ideen auch umsetzbar bleiben. Nun sind die Sieger des mehrstufigen Wettbewerbes „Blaugrüner Ring“ von einer Fachjury um den Stadtplaner und früheren Hamburger IBA-Direktoren Uli Hellwig ausgewählt worden – unter Einbeziehung der vielzähligen und vielstimmigen Stimmen in den flankierenden öffentlichen Bürgerbefragungen. Die beiden Frankfurter Büros Raumwerk und Seehof Gesellschaft für Kunst im urbanen Raum wurden mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Ihr Konzept „Flow“ basiert auf der Grundidee, mit dem Thema Wasser die unterschiedlichen Teilräume des Blaugrünen Rings miteinander zu vernetzen und den räumlichen und gestalterischen Zusammenhang neu erlebbar zu machen. „Mit dieser Wettbewerbsentscheidung haben wir sowohl eine übergeordnete Vision als auch die Möglichkeit, in Etappen die einzelnen Teilräume in Angriff zu nehmen. Der Entwurf verfügt gleichermaßen über das Potenzial, der übergreifenden Idee Sichtbarkeit zu verleihen“, erklärt Planungsdezernentin Cornelia Zuschke. Den 2. Preis erhielt das Team von mk landschaft, München, die u. a. die Oberkasseler Brücke mittelfristig zu einer autofreien Green Bridge transformieren wollen. Mit dem 3. Preis wurde das Team Prof. Fritschi/Prof. Stahl aus Düsseldorf ausgezeichnet, dessen Entwurf „Allee – Allez“ die bestehende Rheinuferpromenade verlängert und ebenfalls als autofreie Zone neu programmiert.

Noch bis zum 5. Januar können die prämierten 16 Arbeiten der zweiten Phase mit dem jeweiligen Votum der Jury im zweiten Obergeschoss des Museum Kunstpalastes besichtigt werden.

www.blaugruener-ring.de
www.raumwerk.net
www.seehof12.com

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