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Raus aus der Enge

Ein Reihenhaus erhält innen ein neues großzügiges Erscheinungsbild

Ein typisches Reihenhaus aus den 1980er-Jahren entspricht schon lange nicht mehr den heutigen... mehr

Ein typisches Reihenhaus aus den 1980er-Jahren entspricht schon lange nicht mehr den heutigen Vorstellungen vom Traumwohnen. Doch mit innenarchitektonischen Kniffen und Ideen lässt sich auch aus einem solchen Haus genau das machen, was man sich immer gewünscht hat. Ein Beispiel hierfür ist ein kleines Haus im Süden Düsseldorfs, das den typischen Reihen­hausgrundriss von 70 m² Fläche je Geschoss aufwies. Innen war die Ausstattung sehr kleinteilig und alles andere als zeitgemäß. Da die Küche und das Esszimmer voneinander getrennt waren, wirkte alles viel zu beengt.

Gemäß den heutigen Vorstellungen wünschten sich die Besitzer ein helles, modernes und offenes Haus. Dabei sollten sowohl die Küche als auch die beiden Bäder und das Gäste-WC erneuert werden. Um dem Haus optisch mehr Weite zu geben, waren glatte, weiße Wände gewünscht ebenso wie ein neuer Parkettboden in allen Zimmern. Da das Budget begrenzt war, wurden große Teile der Abbrucharbeiten in Eigenleistung vorgenommen. Außerdem wurden im Bad alle bestehenden Sanitäranschlüsse übernommen und selbst die Badewanne blieb erhalten. Anstelle der Duschtasse erhielt das Badezimmer ein breites Duschpodest, während das Einzelwaschbecken durch ein breites Sideboard mit zwei Aufsatzwaschtischen ersetzt wurde. Auf diese Weise und in Kombination mit den dunklen Fliesen hat sich das Erscheinungsbild des Bades völlig verändert.

Eine Besonderheit im Erdgeschoss ist das um drei Stufen tiefer liegende Wohnzimmer mit Wintergarten sowie die Kaminecke mit Luftraum zum Obergeschoss. Durch das Entfernen von Wänden in der kleinen Diele und zwischen Küche und Esszimmer ist das Erdgeschoss jetzt durchgängig offen und strahlt Großzügigkeit aus. Eine offene Wohnküche bietet freien Blick auf Kamin und Sitznische. Das Stahlgeländer im offenen Treppenhaus wurde durch eine massive Brüstung ersetzt, die vom Keller bis ins Obergeschoss durchläuft. Durch diesen Kniff entstand die geschlossene Sitznische unterhalb der Treppe vor dem Kamin – ein geliebtes Highlight der Bewohner. Der Luftraum über dem Kamin wurde wiederhergestellt und der Eindruck durch ein Glasgeländer auf dem Treppenpodest zusätzlich verstärkt. Um mehr Platz zum Wohnen zu generieren, ist im Keller weiterer Wohnraum entstanden. Hier sind nun die Garderobe, ein Gästezimmer sowie ein weiteres Bad untergebracht. Insgesamt hat das Haus sein inneres Erscheinungsbild komplett verändert und wirkt nun modern, luftig und auf keinen Fall mehr klein.

www.dsk-innenarchitektur.de

Innenarchitekten: Dorothee Schulte-Kellinhaus www.dsk-innenarchitektur.de... mehr

Innenarchitekten:

Dorothee Schulte-Kellinhaus
www.dsk-innenarchitektur.de

Generalunternnehmer:

Raummanufaktur Buschmann
www.buschmann.com

Küche:

Thelen Drifte
www.thelen.de

Fotos:

Nicole Zimmermann
www.nicolezimmermann.de