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Nordsee-Look am Düsselstrand

Aus einem rein funktionalen Schwimmbad ist eine Wellness-Oase entstanden

Jedes Schwimmbad muss nach einer gewissen Betriebszeit erneuert werden. Beim Schwimmbad... mehr

Jedes Schwimmbad muss nach einer gewissen Betriebszeit erneuert werden. Beim Schwimmbad Düsselstrand, das zu Beginn der 1990er-Jahre gebaut wurde, war es 2015 soweit. Dabei wurde das auf hochtechnische Gebäude spezialisierte Architekturbüro arieltecture schon früh in die Überlegungen des Auftraggebers mit einbezogen. Es galt, aus einem voll gefliesten, ursprünglich rein funktionalen Ausbau eine zeitgenössische Wellness-Sauna zu entwickeln. „Als Thema hierfür haben wir mit der Bädergesellschaft Düsseldorf den Begriff und das Bild ‚Nordsee’ definiert und umgesetzt“, erklärt Architekt Holger Frielingsdorf.

Durch den Abriss des voll gefliesten Innenausbaubestandes traten vielfältige haustechnische und brandschutzspezifische Herausforderungen zu Tage. So wurde die zweistöckige Saunaanlage kernsaniert und der 560 m² große erdgeschossige Bereich umgebaut. Das Konzept für die Wellnesslandschaft kombiniert eine große Lärchenholz-Rhombusleisten-Leuchte mit niederländischen gebrauchten Gerüstbohlen im Innen- und Außenraum. Auf diese Weise wurde die Atmosphäre der neuen Blockbohlensaunen in der gesamten Wellnesslandschaft gebildet. Sowohl im Innen- als auch im Außenraum werden die Lärchenholzleisten zur Verkleidung der unterschiedlichen Bestandwände vor deren verschiedensten Oberflächen geblendet. Dadurch lassen sich notwendige Installationen und Entwässerungen revisionierbar verkleiden.

Die Lärchenholzleisten sind rückseitig eingefräst und an einigen Stellen mit LED-Stripes bestückt, wodurch sich die Beleuchtung in der Akustik-Abhangdecke auf das notwendige Maß der Sicherheits- und Reinigungsbeleuchtung reduzieren lässt. Darüber hinaus ergeben sich durch die verglasten Flächen vielfältige Reflektion, die den eigentlich kleinen Raum größer erscheinen und die Raumgrenzen unklarer werden lassen.

Durch gebrauchtes Holz, Lärchenholz, sandfarbenen Fliesen und weißen Wänden ergab sich das „Nordseekonzept“, das für ein maritimes Saunaimage sorgt. Um eine eindeutige Stimmung zu erzeugen, wurden im gesamten Ausbau in erster Line Sandtöne verwendet.

www.arieltecture.com

Architekten: arieltecture www.arieltecture.com Fotos: Christa Henke mehr

Architekten:

arieltecture
www.arieltecture.com

Fotos:

Christa Henke