Architektur
Artikel
Kategorie
Sie können noch Themenbereiche dazu wählen
Themen
Interior
Artikel
Themen
Kategorie
Sie können noch Themenbereiche dazu wählen
Garten
Artikel
Themen
Kategorie
Sie können noch Themenbereiche dazu wählen
Spezial
Artikel
Kategorie
Sie können noch Themenbereiche dazu wählen

Kreativer Hotspot

Kreativer Hotspot

Genau 20 Jahre nach der Insolvenz der Firma ELBA wird am einstigen Firmenstandort wieder... mehr

Genau 20 Jahre nach der Insolvenz der Firma ELBA wird am einstigen Firmenstandort wieder gearbeitet. Aktenordner sucht man bei den ansässigen Unternehmen aber vergebens. Mit Mietern wie verschiedenen Kreativ- und IT-Agenturen, einem Lehrstuhl der Bergischen Universität, dem Wuppertaler Lokalradio und einem großen Coworking-Space ist die Kreativität in die denkmalgeschützten Mauern eingezogen. „Eine der Hauptherausforderungen war es, den Fabrikcharme des Gebäudes mit seiner Patina zu erhalten und gleichzeitig moderne Infrastruktur und Bürokonzepte zu integrieren“, sagt Entwickler Dr. Bodo Küpper.

Das Ergebnis ist vor allem eines: vielseitig. Die etwa 10.000 m² Fläche mit offenen Backsteinwänden wurde zu über zehn individuellen Mieteinheiten umgebaut. Während die Barmer Pensionskasse mit gebogenen Glaskuben und modernen Akustiklösungen ein sehr klares, repräsentatives Office-Design kreiert hat, zeigt das „Wohnzimmer“ des Coworking-Space „codeks“ mit Schaukeln über Teppichrasen und einer langen Tafel mit bunten Stühlen, dass Arbeiten nicht immer am Schreibtisch stattfinden muss. Im eigenen CreativeSpace der Entwickler schaffen dunkle Holzböden und ein bunter Möbelmix fast wohnliche Atmosphäre. „Gemeinsam mit unseren Mietern haben wir der Fabrik mehr als zehn verschiedene Gesichter gegeben. Es ist schön, jetzt hier durchzugehen und zu sehen, wie viele verschiedene Atmosphären man in derselben Bausubstanz schaffen kann“, so Küpper.

Gemeinsam ist allen Einheiten die Offenheit. Dank der alten Stahlträger und -stützen entstehen bis zu 700 m² große Flächen ohne Zwischenwände. Diese Weite war anfangs aber nicht für jeden Mietinteressenten einfach, erzählt Küpper: „Einige Mieter hatten die Idee, hier Bürokonzepte mit 20 Einzelbüros zu realisieren. Das haben wir von vornherein abgelehnt, um die Loft-Atmosphäre zu erhalten. Es war spannend, wie sich die Mieter dann auf das Gebäude eingelassen haben. Bei einigen hat sich, inspiriert durch das Gebäude, neben dem Raumkonzept die komplette Arbeitsstruktur der Unternehmen verändert.“

Dieser inspirierenden Wirkung trägt auch der neue Name des Gebäudes Rechnung: „ELBA Zukunftswerk“. Geht es nach der Firmengruppe Küpper, soll die Fabrik ein Leuchtturm werden, der Ideen über die Grenzen Wuppertals hinaus bekannt macht – und auch die Stadt selbst in ein anderes Licht rückt. Denn die verkauft sich aus Sicht des Entwicklers viel zu oft unter Wert. Dass nun neben vielen Wuppertalern auch ein international tätiges Unternehmen aus Belgien in die Fabrik zieht, ist für Küpper ein Zeichen für den Erfolg des Konzepts. „Ich möchte, dass die Leute zum ELBA Zukunftsloft kommen und sagen: Wow – so etwas gibt es in Wuppertal?“, sagt Küpper.

www.firmengruppe-kuepper.de

Fotos: Wolf Sondermann mehr

Fotos:

Wolf Sondermann

NEUES AUS DEN
CUBE-REGIONEN
Wir informieren Sie regelmäßig über interessante Projekte aus neun Metropolregionen
(Sie bekommen eine E-Mail mit einem Bestätigungslink)