Architektur in Artikel
Kategorie
Themen
Interior in Artikel
Themen
Kategorie
Garten in Artikel
Themen
Kategorie
Spezial in Artikel
Kategorie

Am Ende der Heinrich-Heine-Allee

Das Orrick-Haus bildet markanten Abschluss der Geschäftsstraße

Das Eckhaus Heinrich-Heine-Alle 12 am Grabbeplatz liegt in direkter Nachbarschaft zur Kunsthalle... mehr
Das Eckhaus Heinrich-Heine-Alle 12 am Grabbeplatz liegt in direkter Nachbarschaft zur Kunsthalle Düsseldorf, der Kunstsammlung K20 und vis-á-vis der Deutschen Oper am Rhein. Nach Abriss des alten Zürich-Hauses entstand hier nach einem RKW-Entwurf ein markantes Gebäude für die Rechtsanwaltskanzlei Orrick Hölters & Elsing. Als Solitärgebäude bietet das „Orrick-Haus“ vom 1. bis zum 6. Obergeschoss rund 5.400 m2 Bürofläche. Im Erdgeschoss stehen Flächen für die Kunstgalerie Hans Mayer und weitere Flächen für den Einzelhandel zur Verfügung.

Städtebaulich hat das neue Gebäude die Aufgabe, die vorhandene Blockrandbebauung der Heinrich-Heine-Allee markant abzuschließen und den Übergang vom Hofgarten zum Grabbeplatz gemeinsam mit der gegenüberliegenden Kunstsammlung zu begleiten. Um dies zu erreichen, nimmt das Gebäude das Volumen der angrenzenden Bebauung auf, variiert aber die Proportionen durch eine mehrgeschossige Gliederung der Fassade und schafft so ein plastisches Bild. Verdichtung und Auflockerung der Rasterstrukturen erzeugen einen spannungsvollen Wechsel innerhalb des klaren Körpers. Im Kontrast zu der geschlossenen, schwarzen Fassade der Kunstsammlung erhält der Neubau eine offene Fassade aus weißem Beton und großen Fensterflächen, die das Innenleben mit dem Außenraum kommunizieren lassen. Die „runde“ Ecke am Schnittpunkt der Allee mit dem Platz unterstützt diese Kommunikation, indem die Fassade lang gestreckte Balkone erhält. Aus den Proportionen des Gebäudes entwickelt sich ein Staffelgeschoss mit einer umlaufenden Dachterrasse, die mit ihrer grafischen Geländerstruktur den Abschluss der eigentlichen Fassade bildet. Die raumhohen Fenster führen im Inneren der Büroflächen zu lichtdurchfluteten Arbeitsräumen, deren Qualität auch durch eine in die Geschossdecken eingelassene Bauteilkühlung unterstrichen wird. Für die notwendigen Stellplätze sorgt eine zweigeschossige Tiefgarage, die sich spiralförmig in die Tiefe windet.

www.rkw-as.de
Architekten RKW Rhode Kellermann Wawrowsky www.rkw-as.de Fotos Tomas Riehle... mehr

Architekten

RKW Rhode Kellermann Wawrowsky www.rkw-as.de

Fotos

Tomas Riehle
www.tomas-riehle.de