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Wenn der Buxus geht ...

Ein Gartentipp der CUBE-Redaktion

In den Parks vergangener Epochen, den Bauerngärten oder den modernen Privatgärten und... mehr

In den Parks vergangener Epochen, den Bauerngärten oder den modernen Privatgärten und Grünanlagen der Unternehmen – überall ist er präsent: der Buchsbaum (Buxus). Er ist das beliebteste Formgehölz bei der Gestaltung von Gärten und Parks. Sei es als Einfassung und Strukturgeber oder als kunstvoll beschnittener Solitär im Beet oder Kübel.

Doch nun scheint es fast, als hätte dem Buxus sein letztes Stündlein geschlagen. Eine Pilzerkrankung (Cylindrocladium buxicola), das Buchsbaum-Triebsterben und ein eingeschleppter Schädling, der Buchbaumzünsler (Cydalima perspectalis), breiten sich in den letzten Jahren massiv aus und haben mancherorts bereits ganze Bestände in Gärten und Parks zerstört. Der Pilz verursacht eine Krankheit, die starken Blattfall und ein Absterben der jungen Triebe auslöst. Bei dem Buchsbaumzünsler sind die Raupen des Falters das Problem. Diese sind sehr gefräßig und können einen Buxus innerhalb weniger Tage in ein kahles Gerippe verwandeln. Zudem hat die Raupe bei uns kaum natürliche Feinde. Selbst hoher Arbeitsaufwand wie regelmäßiges Abspritzen der Pflanzen oder das Absammeln der Raupen und der Einsatz von Insektiziden und Fungiziden, wovon ohnehin abzuraten ist, versprechen keinen Erfolg. Nach jetzigem Stand ist von Neupflanzungen mit Buxus eher abzuraten.

Trotzdem muss man auf dichte grüne Einfassungen und kunstvoll gestaltete Kugeln, Spiralen etc. nicht verzichten. Es gibt interessante Alternativen, die dem Buxus täuschend ähnlich sehen und vom Laien kaum zu unterscheiden sind. Hierzu gehören die verschiedenen Sorten der Japanischen Stechpalme (Ilex crenata), deren Blätter klein und ungestachelt sind. Die Sorten unterscheiden sich im Wuchsverhalten und in der Blattfarbe. Allen gemein ist ihre Unempfindlichkeit gegenüber Krankheiten und Schädlingen. Wie der Buxus sind sie langsam wachsend und lassen sich gut in Form schneiden.

Fragen? Dann schreiben Sie an Heiko Cramer:
garten@cube-magazin.de

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