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Vom Feinsten

Farbe en masse – ein Apartment wird bunt und schick

„Außen pfui“ – so denkt man zunächst, wenn man das Haus, Baujahr 1969, von außen betrachtet.... mehr

„Außen pfui“ – so denkt man zunächst, wenn man das Haus, Baujahr 1969, von außen betrachtet. Dabei liegt es in einer der ältesten Villenkolonien Deutschlands in Lichterfelde West. Aber – „innen hui“, stellt man fest, wenn man das Apartment betritt, das der Innenarchitekt Fabian Freytag für seinen Kunden gestaltet hat.

Zunächst wurde eine Einzimmerwohnung in dieser ehemaligen Seniorenresidenz zum „Studio 16“ umgebaut: Auf derselben Grundfläche von nur 33 m² wurde ein Apartment geschaffen, das ob seines nun geänderten und offenen Grundrisses und der farbenfrohen Möblierung großzügig, hell und einladend wirkt. Wohn-, Ess- und Schlafraum wurden intelligent und effizient im Raum untergebracht. Auf der fast quadratischen Wohnfläche sorgt eine breite Fensterfront zur Straße für viel Licht im Innern. Die gegenüberliegende Wand ist matt verspiegelt und lässt so den Raum größer wirken. Auch die äußerst ungewöhnliche Decke mit ihren weiß-gelben Streifen ist nicht nur ein Hingucker, sondern erwirkt ebenso eine optische Vergrößerung: Sie streckt den Raum durch die Richtung der Streifen, erinnert an eine Markise und lässt die niedrige Raumhöhe von 2,8 m höher erscheinen. Das Mobiliar trägt nicht unmaßgeblich zur Attraktivität des Raumes bei: Ein runder Tisch mit bauchigem Fuß aus Glasfaser und mit dem 3D-Drucker gefertigt, erinnert an die Entwürfe der Gruppe Memphis. Freischwinger in Rot, kombiniert mit schwarzen Vintage Stühlen und einer Pendelleuchte „Cecilia“ von Wera Jane, kontrastieren mit der Streifendecke. Eine Sitzecke mit einem bequemen Sessel und ein offenes, in die Fensterfront integriertes Regal sind auf diesen wenigen Quadratmetern wie ein eigener Ort zum Entspannen. Der Schlafbereich wurde durch ein Podest vom Wohnraum separiert und ist somit deutlich abgegrenzt. Eingangsbereich und das Bad sind durch Aluminiumtüren vom Wohnbereich getrennt.

Das Bad in Schwarz und Weiß – von seiner Größe her ebenfalls knapp bemessen – erforderte platzsparende Lösungen, auf die sich der Innenraumgestalter perfekt versteht: Ein Waschtisch aus glasiertem Stahl, der eigens für kleine Wohnungen konzipiert und gerade mal 60 cm breit ist, bietet neben dem Waschbecken und darunter genügend Stauraum für Kosmetika und Badutensilien. Die hinter einer transparenten Wand verborgene bodengleiche Dusche und ein fast raumhoher Spiegel suggerieren ein nahezu verdoppeltes Raumvolumen. Fast alle Einrichtungsgegenstände stammen von namhaften Designern, nichts ist „von der Stange“. Wäre er nicht so platt und abgedroschen, der Spruch vom „Raum in der kleinsten Hütte“, hier fände er eine treffliche Anwendung.

www.fabianfreytag.com


Fotos:

Anne Deppe
www.annedeppe.de

(Erschienen in CUBE Berlin 01|21)

Innenarchitekten: Fabian Freytag www.fabianfreytag.com Bodenbelag: Gerflor... mehr
Innenarchitekten:

Fabian Freytag
www.fabianfreytag.com

Bodenbelag:

Gerflor
www.gerflor.de

Oberfläche (Spiegelwand):

Abet Laminati
www.abetlaminati.com

Deckenschienen:

Molto Luce
www.moltoluce.com

Pendelleuchte:

Wera Jane
www.werajane.com

Deckenfarbe:

Farrow&Ball
www.farrow-ball.com

Esstisch:

Made
www.made.com

Schalter, Steckdosen:

Gira
www.gira.de

Stühle:

Vitra
www.vitra.com
Ton
www.ton.eu
Thonet
www.thonet.de

Küchen-, Dusch-, Waschtisch­armatur:

Dornbracht
www.dornbracht.com

Küchen-, Schlafbereichoberfläche:

Fenix
www.fenixforinteriors.com

Sessel:

Cassina
www.cassina.com

Beistelltisch:

Fabian Freytag

Wandleuchte (Bett):

Artemide
www.artemide.com

Wandleuchte (Bad):

David Pompa
www.davidpompa.com

Mosiakfliesen:

Winckelmans
www.winckelmans.com

Waschtisch:

Alape
www.alape.com

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