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Das Goldene Haus bietet Wohnraum in exponierter Lage

Wo einst gearbeitet und produziert wurde, kann heute stilvoll gewohnt und gelebt werden. Denn... mehr

Wo einst gearbeitet und produziert wurde, kann heute stilvoll gewohnt und gelebt werden. Denn aus dem Hochhaus Alt-Stralau, das 1981 als Bürogebäude errichtet wurde, ist heute ein modernes 11.600 m² umfassendes Wohnhaus geworden, das Platz für insgesamt 114 Wohnungen gehobenen Standards bietet. Dabei ließen die Investoren das achtgeschossige, ohnehin schon größte Gebäude der Halbinsel Stralau, um ein weiteres Regelgeschoss sowie zwei weitere Vollgeschosse auf reduziertem Grundriss ergänzen, um so außergewöhnlichen Wohnraum in einem begehrten Wohnbezirk Berlins anbieten zu können.

Neben der Erweiterung wurde das Gebäude nach dem neusten technologischen Stand vollständig saniert, so dass es nach Durchführung aller Maßnahmen heute den Standard eines „KfW-Effizienzhauses 70“ nach EnEV 2009 vorweisen kann. Zudem wurde die Vorhangfassade aus Glas und Aluminium in vollem Umfang demontiert, die Treppenhäuser abgerissen und an gleicher Position als Sicherheitstreppenräume neu errichtet. Die vorhandenen Aufzugsschächte, die nach wie vor weiter genutzt werden, wurden in die oberen Geschosse verlängert.

Neben der energetischen Sanierung des Gebäudes wurden Lösungen entwickelt und realisiert, die das Wohnen im „Goldenen Haus“ besonders attraktiv machen. Dazu gehört unter anderem die sieben Meter hohe, zweigeschossige Lobby, die Bewohner und Besucher stilvoll empfängt, und in der ein Concierge und eine zentrale Briefkastenanlage untergebracht sind. Schnelle Aufzüge bringen die Eigentümer zu den Wohnungen, die mit exklusiver Ausstattung aufwarten und dank der bis zu 3,30 m hohen Decken ein besonderes Raumgefühl entstehen lassen. Zum weiteren klassischen Apartmentkonzept zählen ein Fitness- und Wellnessbereich sowie Saunen in einzelnen Wohnungen.

Um dem Thema „Wohnen im Alter“ gerecht zu werden, wurden alle Wohnungen weitestgehend schwellenfrei geplant. So sind die Innentüren mit Ausnahme der Türen, die zu Abstellräumen und Gäste-WC’s führen, mit einer lichten Durchgangsbreite von mehr als 0,90 m ausgeführt. Darüber hinaus besitzen die Bäder einen stufenlosen Zugang zu den Duschkabinen.

Was das Wohnen im ehemaligen Büroturm ebenfalls auszeichnet, ist der weite Ausblick in die Umgebung. Dabei eröffnen großzügige Balkone mit einer nutzbaren Tiefe von 2,50 m, die dem Gebäude zur Ost-, Süd- und Westseite in Stahlbetonweise vorgestellt wurden und mit Glanzglasgeländern ausgestattet sind, den Blick zur Spree ebenso wie zur Stadt. Die Wohnungen im ersten Obergeschoss besitzen Terrassen und Privatgärten auf dem erdgeschossigen Gebäudesockel, der deutlich erweitert wurde und die Parkgarage sowie Abstellräume aufnimmt. Im zehnten Obergeschoss wurden Dachterrassen und Dachgärten angelegt, deren Einfassungen mit Stahlbetonrahmen einen klaren Abschluss der Gebäudekubatur bilden.

www.maskesuhren.de

Architekten: Maske + Suhren www.maskesuhren.de Fotos: Jan Bitter www.janbitter.de... mehr

Architekten:

Maske + Suhren
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Fotos:

Jan Bitter
www.janbitter.de
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