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Flughafen Berlin Brandenburg

Investitionsstandort mit großen Entwicklungsperspektiven – Masterplan BER 2040

Berlin war im Jahr 2019 bereits mit rund 36 Millionen Passagieren der drittgrößte... mehr

Berlin war im Jahr 2019 bereits mit rund 36 Millionen Passagieren der drittgrößte Flughafenstandort in Deutschland. Das erste Terminal T1 des neuen Flughafens Berlin Brandenburg – kurz BER – soll am 31. Oktober 2020 eröffnet werden und es ist eine schrittweise Entwicklung weiterer Terminals geplant. Bis 2040 soll eine Kapazität von 55 Millionen Fluggästen pro Jahr erreicht und bewältigt werden.

Der neue Flughafen ist nicht nur eines der größten Infrastrukturprojekte Europas, mit den Verkehrsadern des neuen Flughafens entstehen zugleich Entwicklungsachsen für neue Stadtquartiere in der Hauptstadtregion. Diese bieten immobilienwirtschaftlich zahlreiche Möglichkeiten für nationale und internationale Investoren und Projektentwickler. In der Flughafenregion werden in den kommenden Jahren Tausende neue Arbeitsplätze entstehen. In 15 Jahren könnten rund 40.000 Menschen ihren Lebensunterhalt direkt mit einem Job am Flughafen Berlin Brandenburg verdienen. Um dem prognostizierten Passagiervolumen bis 2040 eine bedarfsgerechte Infrastruktur zur Verfügung stellen zu können, wurde ein strategisches Leitbild – der Masterplan BER 2040 – entwickelt. Er setzt den Rahmen für die wirtschaftliche, strukturelle und infrastrukturelle Entwicklung der Region. Für den Immobilien- und Investitionsstandort BER weist der Masterplan Flächen für die Entwicklung der luft- und landseitigen Quartiere und deren Nutzungsschwerpunkte aus.

Das Terminal T1 wird zur Eröffnung eine Kapazität von rund 25 Millionen Passagieren aufweisen, die in den Folgejahren auf bis zu rund 27 Millionen Passagiere pro Jahr steigen soll. Zusätzlich stehen die Kapazitäten von Schönefeld Alt – dann Terminal T5 – mit acht bis zehn Millionen Passagieren pro Jahr zur Verfügung. Als Nächstes wird das Terminal T2 direkt vor dem bereits bestehenden Pier Nord fertiggestellt, das für sechs Millionen Passagiere im Jahr ausgelegt ist. Bis Ende der 2020er-Jahre soll gegenüber vom Terminal T1 das neue Terminal T3 mit einer Gesamtkapazität von ca. 15 Millionen Passagieren entstehen. Nach dessen Eröffnung soll das Terminal T5 geschlossen werden. Die Kapazität am BER liegt dann bei einer Passagieranzahl von 48 Millionen im Jahr. Als Pendant zum Terminal T3 kann südlich davon das Terminal T4 mit einer Kapazität von sechs Millionen Passagieren pro Jahr errichtet werden.

Der Masterplan BER 2040 hat u. a. auch den Ausbau der Infrastruktur, konzentriert zwischen den Start- und Landebahnen, im sogenannten Midfield-Szenario, definiert. Geplant sind Quartiere (Airport City, Midfield Gardens, Airgate) mit deutlichem Büroschwerpunkt und urbaner Qualität, die von der unmittelbaren Nähe zum Fluggastterminal genauso profitieren wie von der hohen Gestaltungsqualität der Gebäude, Freiflächen und Grünanlagen. Am Nordostrand des BER erfolgt die Gesamt­erschließung des Business Park Berlin in drei autarken Bauabschnitten. Bereits vor der Eröffnung des BER konnten rund 60 der insgesamt 109 Hektar vermarktet und größtenteils bebaut werden. Der größte Gewerbepark Berlins verfügt dank seiner unmittelbaren Nähe zum neuen Flughafen Berlin Brandenburg, einen eigenen S-Bahnanschluss sowie die Anbindung an die B 96a, die A 113 und A 117 über eine hervorragende Verkehrsinfrastruktur.

Erst mit der Schließung des Flughafen Schönefelds ist die Realisierung des ca. 48 Hektar großen Quartiers Northgate Central möglich, wo ein neues Stadtviertel im Anschluss an die Gemeindestruktur Schönefelds südlich der Bahnstrecke und des Bahnhofes entstehen soll. Neben weiterer Büronutzungen bietet sich dort auch die Möglichkeit der Realisierung von (Werks-)Wohnungen und Nahversorgungseinrichtungen an. Ein erstes 16.408 m² großes Teilgebiet, das „Quartier am Seegraben Nord“, wird bereits heute entwickelt. Die Realisierung eines weiteren Entwicklungsgebietes, das direkt gegenüberliegende „Quartier am Seegraben Süd“ mit einer Fläche von ca. vier Hektar, wird derzeit vorbereitet.

(Erschienen in CUBE Berlin 02|20)

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