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Auswirkungen des Coronavirus auf die Immobilienbranche

David Borck über die aktuellen Corona-Irrtümer zum Immobilienkauf

Rund um das Corona-Virus kursieren aktuell zahlreiche Spekulationen und falsche Fakten, die für... mehr

Rund um das Corona-Virus kursieren aktuell zahlreiche Spekulationen und falsche Fakten, die für Verunsicherung bei Eigennutzern und Anlegern sorgen. Geschäftsführer und Immobilienexperte David Borck räumt deshalb mit den häufigsten Irrtümern zum Kaufprozess auf.

Herr Borck, es kursiert das Gerücht, dass Banken nur noch Beamte finanzieren. Was ist an dieser Meldung dran?

Das stimmt so nicht. Die Kunden werden weiterhin unter den gleichen Bedingungen wie vor der Corona-Krise finanziert. Eine Voraussetzung ist beispielsweise nach wie vor ein positiver Schufa-Eintrag. Ein weiterer Faktor ist die Bonität. Je nachdem wie das individuelle Scoring für diese ausfällt, entscheiden die Banken, ob sie einen Kredit vergeben oder nicht.

Stimmt es, dass die Prüfung bei den Banken derzeit deutlich länger dauert?

Unserer Erfahrung nach sorgt die Umstellung auf Homeoffice im Moment dafür, dass sich die Bearbeitungszeiten um ein bis zwei Tage verlängern, da sich auch die Banken in dieser Krisen-Situation anpassen müssen. Schuld an den längeren Bearbeitungszeiten sind die zahlreichen Anfragen für die Firmenkredite, die derzeit eingereicht werden. Unserer Erfahrung nach dauert die Bearbeitung etwa drei Wochen.

Und was ist mit der Steigerung der Zinsen?

Unsere Finanzexperten bestätigen, dass es eine kurzfristige Erhöhung um ca. 0,25% gab. Erste Banken haben allerdings bereits angekündigt, die Zinsen wieder zu senken.

Glauben Sie, dass im nächsten Schritt die Immobilienpreise durch die Corona-Krise fallen werden?

Immobilien sind, im Gegensatz zu Aktien, eine krisensichere Anlage, weil sie von kurzfristigen Schwankungen nicht betroffen sind. Daher werden sie weiterhin attraktiv für Investoren bleiben. Eigennutzer können durch die eingesparte Miete auch noch auf eine höhere Rendite abzielen.

Apropos Eigennutzer: Befürchten Sie, dass es im zweiten Halbjahr 2020 eine Welle von Zwangsversteigerungen geben könnte?

Nein, das ist nicht zu erwarten. Denn die Banken reagieren bereits jetzt auf aktuelle Finanzengpässe und suchen nach Lösungswegen für ihre Kunden. Das wurde uns auch durch unsere Finanzierungsvermittlung bestätigt. So wird zum Beispiel von einigen Banken die Möglichkeit angeboten, die Kredittilgung für bis zu sechs Monate auszusetzen. Dies ist bei Mietzahlungen nur im begrenzten Umfang möglich.

Würden Sie auch in der aktuellen Situation zu einem Immobilienkauf raten?

Das kann nicht pauschal beantwortet werden. Hierfür müssen für jeden Kunden eine individuelle Prüfung und Analyse durchgeführt werden. Eine Immobilie ist aber immer eine langfristige Investition, die von situativen Krisen oder Marktschwankungen nicht so sehr betroffen ist.  Daher würde ich grundsätzlich, wenn es der persönliche finanzielle Rahmen zulässt, immer zum Kauf raten.

Wie gehen Sie in Ihrem Immobilienbüro mit der aktuellen Situation um?

Natürlich halten auch wir uns an die Corona-Schutzmaßnahmen. Die meisten unserer Mitarbeiter sind daher im Homeoffice. Es ist aber weiterhin möglich, unsere Objekte zu besichtigen, zum Beispiel im Rahmen einer Einzelbesichtigung – teilweise auch ohne Makler. Außerdem haben wir unser digitales Angebot weiter ausgebaut. So bieten wir jetzt auch Besichtigungstermine via Video-Chat oder 3D-Rundgänge mit 360 Grad-Funktion. Die gibt es bereits für ausgewählte Immobilien auf www.david-borck.de. Des Weiteren bieten wir nach wie vor unsere kostenlose und unabhängige Finanzierungsberatung an. Diese erfolgt in Zeiten von Corona selbstverständlich telefonisch. So können wir unseren Kunden wie gewohnt unsere Serviceleistungen anbieten – ganz ohne Gesundheitsrisiko.

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