heimathafen für Talente

Das Digitalkontor in Duisburg zeigt Flagge und steht für die Wertschätzung der Mitarbeiter

kranki_Q5B9148_15_700pixel

Der in Duisburg ansässige IT-Dienstleister Krankikom hat für seinen neuen Unternehmenssitz eine besonders exponierte Stelle gewählt. Das Grundstück liegt am Calaisplatz und somit direkt an der Schwanentorbrücke, die am neuen Landesarchiv vorbei in die Innenstadt führt. Es galt, gegenüber der imposanten Landmarke des Archivturms von Ortner & Ortner, einen anspruchsvollen architektonischen Auftakt zu setzen. Gleichzeitig sollte das Gebäude das Unternehmen repräsentieren, welches sich in keine Schublade stecken lässt und die Vielfalt und Individualität seiner rund 120 Mitarbeiter widerspiegelt. Schon die äußere Gestaltung des Digitalkontors ist ein Statement, das Selbstbewusstsein ausstrahlt. Innen zeigt es dann, wie das Motto „Anders, nicht artig“ gelebt wird.

Der Entwurf von Koschany + Zimmer Architekten aus Essen zeichnet sich durch seine besondere Ausformung des Gebäudes aus. Sowohl vom Wasser als auch vom Calaisplatz aus betrachtet, präsentiert es sich als Skulptur, die mit Transparenz und Geschlossenheit spielt und über leichte, übereinander geschichtete Geschosse scheinbar mühelos einen „schwebenden“ Kubus trägt. Innen befinden sich offene, auch vertikal großzügig miteinander verbundene Büroflächen, die größtmögliche Flexibilität bieten. Die Räume fördern allein durch ihre Gestalt und Verknüpfung die Kommunikation im Team und bieten Platz für Kinder und Besprechungen, gemeinsames Kochen und Mitarbeiter- oder Kundenevents. Ein zentrales (Sicherheits-)Treppenhaus, ein Aufzug und der hauseigene Serverraum bilden den Kern, der so platziert ist, dass er komplett umrundet werden kann. Alle Büro- und Konferenzräume sind um ihn herum gruppiert. Die Gesamtfläche von 4.700 m² teilt sich auf in rund 3.200 m² Bürofläche sowie einen Gastronomiebereich, angemietete Flächen und die siebte Etage, die eine Lounge und Kinderspielflächen enthält. Die Wände sind aus sichtbarem Beton und überlassen es den Böden, Farbe zu bekennen. Dabei zeichnet sich jede Etage durch eine andere Farbgebung des Bodenbelages aus. Verkehrswege wurden mit einem kurzflorigen Teppichboden verlegt, alle Sitz- und Aufenthaltsbereiche hingegen mit einem langflorigen Teppichboden. Die Inneneinrichtung gestaltete eine Innenarchitektin individuell für jeden Raum und stattete diese teils mit antiken Gegenständen vom Trödelmarkt aus.

Das Digitalkonkor ist mit modernster Netzwerktechnik ausgestattet, erfüllt den Standard eines KfW-Effizienzhaus 55 und birgt zudem Ladestationen für Elektroautos.

www.kza.de

Fotos:

Anja Steinmann
www.anja-steinmann.de

(Erschienen in CUBE Ruhrgebiet 02|20)

Nothing found.

Zukunftsorientiert

Flexibel nutzbares, auf energieeffizienten Betrieb ausgerichtetes Bürogebäude

Spagat gelungen

Aufstockung setzt auf Bauen im Dialog mit dem Bestand aus den 1960er-Jahren

Harmonische Nachverdichtung

Aus Platz für eine Familie wird Wohnraum für fünf Parteien

Nothing found.

DB127-1__15_700pixel

Aus zwei mach eins

Ein Zweifamilienhaus in Bochum wird modernisiert und zum Einfamilienhaus umgebaut

FLD_BVB_Franz_01_15_700pixel

Herausforderung „BVB-Gelb“

Das Borusseum in Dortmund ist im digitalen Zeitalter angekommen

Palmen, Berge und Sport

Drei Coworking Spaces in Bochum mit individuellem Charme

0188_pkp_KO-NIGSSTR_2020_11_18_10_700pixel

Ausblick auf Kunst und Natur

Ein Mehrfamilienhaus in Duisburg tritt in Dialog mit seiner Umgebung

JH2899-129_15_700pixel

Kommunikation erwünscht

Ein neues Seminargebäude in Bochum dient Lehrenden und Studierenden als Experimentierraum

Investition in die Zukunft

Investition in die Zukunft

Eine energetische Sanierung steigert bei fünf Mehrfamilienhäusern die Lebensqualität

LANUV-Aussenaufnahme-20190109-082_15_700pixel

300 Kilometer Kabel für das LANUV

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz hat seinen Sitz in Duisburg

SSP-0088_15_700pixel

Weniger, aber besser

Die neue Reinoldi-Sekundarschule in Dortmund beeinflusst das Lernklima positiv