A New Landmark Revives the Historic Village Square

Authentic Restoration of a Distinctive Art Nouveau Landmark

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Zwei Jahrzehnte standen die drei Gebäude am Anfang der Uttinger Bahnhofstraße leer und verfielen. Der ursprüngliche Bau wurde 1899 von Bürgermeister Leonhard Resch erbaut. Seit Anfang des letzten Jahrhunderts war es als Kaufhaus Steinhauser und Bank das kommerzielle Dorfzentrum. Die Architekten Sunder-Plassmann bekamen den Zuschlag für den Kauf des Gebäudes, weil sie versprachen, das Haus zu restaurieren. Das Büro hat häufiger unter Beweis gestellt, wie sorgfältig und exakt sie mit historischer Bausubstanz umgehen und bekamen hierfür kürzlich den Preis für Baukultur der Metropolregion München.

Der markante Turm mit seiner Spitze aus Kupferblech existierte gar nicht mehr und wurde komplett wiederhergestellt. „Haus der Gestalt“ ist an der Fassade des drei Gebäude umfassenden Projekts zu lesen. An das repräsentative dreigeschossige Haupthaus schließt ein Flachbau an, im Erdgeschoss der beiden Häuser haben sich die Architekten ihr Büro eingerichtet. Und als drittes Gebäude folgt ein kleineres Einfamilienhaus, wo sich nun im Erdgeschoss das Einrichtungsgeschäft Wohnforum befindet.

Die Sorgfalt und die Liebe zum Detail ist hier überall zu sehen. Soviel wie möglich an Originalsubstanz wurde erhalten. Fähige Handwerker aus der Region konnten gewonnen werden und nun ist es eine wahre Pracht, das fertige Haus zu sehen. Neben den gewerblich genutzten Räumen im Erdgeschoss konnten vier Wohnungen geschaffen werden. Gedämmt wurden die Häuser mit einer ökologisch wertvollen Schicht aus Hanf und Putzträgerplatten. Das Dach musste ebenfalls vollständig neu instand gesetzt werden. Ein Kammputz verleiht der Fassade Struktur und ein umlaufender Sockel verbindet die drei Gebäude optisch miteinander. Im Innern fand sich alte aus der Jugendstilzeit stammende Wand- und Decken­malerei, die teilweise erhalten werden konnte. Die Sanierung ist gelungen und Utting hat seine alte Mitte am Dorfbrunnen wieder.

www.sunder-plassmann.net

Photography Credits:

Leonard Mandl
www.leonardmandl.de

(Published in CUBE Munich 02|21)

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