Stadtspaziergang im Innenraum

Ein Flexible Work Space punktet mit einem einladenden Interieurkonzept

Inmitten der Hamburger Altstadt hat der design-orientierte Flex-Office-Anbieter TOG (The Office Group) einen „Flexible Work Space“ eröffnet. Das „Haus am Domplatz“ bietet eine Alternative zum traditionellen Büro. Auf halbem Weg zwischen dem Unesco-Weltkulturerbe Chilehaus und dem Hamburger Rathaus können Mitglieder und Unternehmen nun auf fünf Etagen und 3.506 m² Gesamtfläche flexibel arbeiten, erfolgreich wachsen, sich zurückziehen und sich gleichzeitig von der Architekturgeschichte Hamburgs inspirieren lassen. Die Inneneinrichtung im traditionellen Hamburger Stil mit geometrischen Fliesen, glasierten Ziegelsteinen und Erdtönen wurde in Zusammenarbeit mit dem Londoner Architekturbüro Stiff+Trevillion gestaltet.

Beim Designkonzept ließen sich die Architekten von dem typisch norddeutschen Backsteinexpressionismus aus den 1920er-Jahren inspirieren: „Die rauen Oberflächen der Klinker, die zahlreichen Ornamente und die reiche, natürliche Farbpalette von braun über rot bis violett sind einzigartig. Diese Lebendigkeit und Individualität haben wir auch in unseren neuen Work Space integriert und dem Haus damit eine echte Hamburger Identität verliehen“, so Nasim Köerting, Head of Design bei TOG. Bei dem einladenden Work Space mit individualisierbaren Privatbüros, Coworking-Bereichen, Ruhekabinen, Meetingräumen, Arbeitsnischen, Küchen, Duschen und einem Fitnessstudio legten die Designer besonders viel Wert auf die Akustik und die optimale Beleuchtung der Arbeitsplätze, im Erdgeschoss etwa über eine Kassettenkonstruktion mit integrierten Spots aus gebürstetem Messing. Dazu kombinierten sie einen auffallenden Mosaikboden mit geometrischen Mustern in warmen Erdtönen und natürliche Materialien wie Kacheln, glasierte Ziegelsteine, Fliesen, Leder, Messing und Holz. Weitere Dekordetails finden sich auch im zarten Lochmuster in der Eichenholzverkleidung hinter der Rezeption oder in den Wandobjekten wieder. „Mit den vielschichtigen Mustern und Ornamenten, die sich sowohl in der Einrichtung als auch in den Werken lokaler Künstlerkooperationen wiederfinden, erzählen die Räume die Architekturgeschichte Hamburgs. Es ist wie ein kreativer, inspirierender Stadtspaziergang – nur im Innenraum“, meint Nasim Köerting. TOG bietet bereits an 52 Standorten individuell gestaltete Bürogebäude in bester Lage mit erstklassiger Ausstattung und Serviceleistungen. In Deutschland gibt es neben Hamburg einen Flexible Work Space in Frankfurt sowie einen in Berlin Mitte.

www.theofficegroup.com

Fotos:
The Office Group

(Erschienen in CUBE Hamburg 03|21)

 

Nothing found.

Alt umarmt neu

Eine neue Integrierte Sekundarschule bewährt sich in Lichtenberg

Charaktervoll wiederbelebt

Stilvoll sanierte und restaurierte Wohnung aus den 1920er-Jahren

Es werde Licht

Der Charakter dieser Wohnung bestimmt das Lichtkonzept

Zwischen Natur und Stadt

Vorbildlicher und virtuoser Wohnungsbau

Nothing found.

3_Halbmondhaus_Ansicht-Nordwest_15_700pixel

Vom Stall zum Büro

Das denkmalgeschützte Halbmondhaus an der Elbchaussee wurde vorbildlich saniert

RPKDEU1_158_098_41_700pixel

Anders als gedacht

Ein Stück des ursprünglichen Blankenese wurde zur Freude aller erhalten

Gastraum1-Fotografin-Jennifer-Meyer_15_700pixel

Land- und Handgemacht

Das Wolfs Junge bietet wahre Geschmackserlebnisse

Ästhetische Raffinesse

Über die Herangehensweise von Peter Fehrentz

1_Kunst-Herbert_Bahrenfelderstr_aussen-7197_15_700pixel

Wohnen in Ottensen

Baulückenschließung unter Berücksichtigung der Sozialen Erhaltungsverordnung im Quartier

AmandaStr-_255_15_700pixel

Wohnen und studieren

Ein preisgekröntes Quartier auf der Schanze als Beispiel für intelligente Nachverdichtung

Licht schafft Raum

Licht schafft Raum

Gestaltungsprinzipien des Gebäudes bestimmten auch den Rahmen für die Lichtplanung

Planschen im Baudenkmal

Hamburgs geliebte Schwimmoper wurde auf höchstem technischen Niveau saniert