Skulptural und präsent

Neues Beleuchtungskonzept am Kölner Dom reduziert Energieverbrauch und Lichtverschmutzung

Eine neue Außenbeleuchtung am Kölner Dom setzt das Bauwerk eindrucksvoll in Szene und reduziert die Lichtverschmutzung sowie den Energieverbrauch signifikant. Das für das Konzept verantwortlich zeichnende Lichtplanungsbüro Licht Kunst Licht (LKL) arbeitete nach dem Konzept, das Medium Licht als integralen Bestandteil der Architektur zu betrachten. Ziel war eine sichtbare, aber zurückhaltende Präsenz, die die architektonische Vielfalt auch aus der Ferne wahrnehmbar macht. Das Fehlen architektonischer Unterlagen erforderte eine langwierige analytische Untersuchung der Fassade und der gotischen Elemente. In enger Abstimmung mit der Dombauhütte, RheinEnergie und dem Außenleuchtenhersteller WE-EF entstand ein System von über 700 Leuchten, dezent platziert und so konzipiert, dass sie als Objekte nicht sichtbar sind. Spotlighting betont Fialen, Strebepfeiler und Türme, besonders die markanten 157 Meter hohen Türme. Filigranes Innenlicht lässt das Maßwerk durchscheinen und verankert den Dom als nächtliches Wahrzeichen im Stadtbild. Lichtstelen auf der Domplatte erhellen Verkehrszonen, ohne zu blenden. Die Anlage ist durchgängig dimmbar, die Farbtemperatur bis 2.700 K kompatibel mit dem Sandstein, und entspricht modernen ökologischen Vorgaben. Die neuinstallierten Leuchten von WE-EF sind vollständig reversibel und nicht-invasiv montiert: Klemmsysteme statt Bohrungen, druckverteilende Halterungen schützen die Substanz. Zwei zentrale Schaltzentralen – am Boden und im Vierungsturm – sowie eine Fernsteuerung ermöglichen individuelle Lichtstimmungen. Der Energieverbrauch sank durch den Verzicht auf gebäudeferne Leuchten von 80 auf 10 Prozent, während die Lichtqualität deutlich zunahm.

www.lichtkunstlicht.com
www.we-ef.com

Fotos:
HGEsch
www.hgesch.de

(Erschienen in CUBE Köln Bonn 04|25)

Nothing found.

Wohnraum durch Wandel

Verblüffende Metamorphose – vom „Diskreten Haus“ zum mehrgeschossigen Wohnhaus

Nachhaltig mit Konsequenz

Ein Klimaunternehmen setzt auf Flexibilität und wiederverwendbare Materialien

Hanseatische Identität in gebranntem Ton

Die Renaissance der Klinkerarchitektur

Bewahrt durch Wandel

Sanierung als Statement moderner Wohnkultur: lichtdurchflutet, offen, elegant

Nothing found.

move_bykimbecker_02_15_700pixel

Handwerk und Gestaltung

Kim Becker ist spezialisiert auf Interieur, Produkt- und Möbeldesign

Haus-S-bednorz00005_19_700pixel

Mit der Landschaft im Dialog

Ein Wohnhaus verschließt sich zur Straße und öffnet sich zum Garten

MGA152-03_15_700pixel

Innen und außen im Dialog

Ein Einfamilienhaus entwickelt fließende Übergänge in den Außenraum

HI17_01_15_700pixel

Kontrastvoll inkorporiert

Der Umbau eines Dachspeichers schafft individuelle Räume entlang der Dachlinie

Nach der Flut ist vor der Flut

Nach der Flut ist vor der Flut

Ein historisches Wohnhaus in Mechernich wurde nicht nur denkmalgerecht saniert

F-W-Pulheim-V110-022_19_700pixel

Zentral Wohnen und Arbeiten

Wohn- und Geschäftshaus schließt Baulücke am Pulheimer Marktplatz

HMG-31-JS-18-5-19-8855_19_700pixel

Freies Spiel von Farbe und Fassade

Der Neubau des Heinrich-Mann-Gymnasiums in Volkhoven besticht durch Kompakt- und Offenheit

HausBlu_20_Strassenansicht_THORNER_29_700pixel

Kommunikativ und nachhaltig

Ein Einfamilienhaus in Holzbauweise öffnet sich vielfältig – innen wie außen