Aus Liebe zu Keramik

Sinikka Harms setzt bei ihren Tellern, Bechern und Schalen auf Naturtöne

IMG-5493_10_700pixel

Ein eigenes Keramikstudio zu eröffnen, stand bei Sinikka Harms zunächst gar nicht auf dem Lebensplan: Die Hamburgerin studierte Ethnologie und Geschichte an der Universität Hamburg. Nach ihrer Magisterarbeit stellte sie jedoch fest, dass ihr der Sinn nach handwerklichem Arbeiten stand. Anstatt also weiterhin viele Bücher zu lesen und wissenschaftlich zu arbeiten, belegte sie einen Töpferkurs an der Volkshochschule – inspiriert von ihrem damaligen Freund, der selbst Holzbrandkeramik besaß.

Seit 2016 arbeitet Sinikka Harms nun hauptberuflich als Keramikerin. Eineinhalb Jahre teilte sie sich ein Atelier in Hamburg. Seit 2017 lebt und arbeitet die gebürtige Hamburgerin in der Lüneburger Heide. In ihrem Atelier entsteht Alltagskeramik – Teller, Becher und Schalen in verschiedenen Formen und Größen. Dabei setzt Sinikka Harms vor allem auf Naturtöne und kombiniert diese oft mit Türkisblau, ihrer Lieblingsfarbe. Bei manchen Entwürfen lässt die Keramikerin aber auch einfach den Werkstoff als Naturmaterial wirken, indem sie diese mit einer transparenten, matten Steinzeugglasur bearbeitet. Die einzelnen Farben sind so aufeinander abgestimmt, dass sich die jeweiligen Produkte auch gut miteinander kombinieren lassen. Alle Keramiken werden komplett von Hand hergestellt, immer nach eigenen Entwürfen. Für alle, die sich einmal selbst als Keramiker:innen ausprobieren möchten, bietet Sinikka Harms in ihrem Atelier zudem regelmäßig Aufbau- und Drehkurse für Anfänger:innen sowie Fortgeschrittene an und vermittelt so ein Gefühl für Ton und die Arbeit an der Töpferscheibe.

www.sinikkaharms.de

Fotos:

Tina Kami
Nina Struve
www.ninastruve.de

(Erschienen in CUBE Hamburg 02|23)

Nothing found.

Atmosphärischer Monolith mit Annex

Ein Wohnhaus verbindet sich über ein Terrassenplateau zu einem Ensemble

Städtebauliches Quartier

Ein Gebäudeensemble bildet den Auftakt zu einem neuen Quartier in Essen

Ins Heute geholt

Ein Haus aus den 90ern wird durch gezielte Umbaumaßnahmen freundlicher, offener und heller

Klar und funktional

Holzschindeln eines Neubaus verankern Haus in der Bautradition des Odenwalds

Nothing found.

03_Perspektive-Kranbauten-vom-Verladehof_Klaus-Frahm_19_700pixel5J74SvzUYiMld

Starker Auftritt

Mit den sechs Häusern gelingt hier eindrucksvoll eine Verwebung von Alt und Neu.

14-09687_12_700pixel

Im Dialog mit der Umgebung

Großzügige Raumfolgen auf schmalem Hanggrundstück

Schwarzer Diamant am See

Dieses Haus verkörpert die perfekte Symbiose von Natur und Architektur

11_15_700pixelseOkn7A9Caicx

Eins + eins = eins plus

Hatte der ältere Garten teilweise noch geometrisch geformte, klassische Rundungen, einen auf zwei Seiten offenen Teepavillon mit vorgelagertem…

IMG-6942_700pixel

Der Kamin als individuelle WärmeInsel

Interview mit Frank Nehry, Vorstand Vereinigte Ofen- und Kaminwerkstätten Hamburg AG

Hamburgs größtes Kino

Kombination aus Design, Service und modernster Technologie soll Filmfans begeistern

Sebastian_Glombik_Vogelkamp_8149_19_700pixel

Gut für Mensch und Natur

Nachhaltige Platzgestaltung unterstützt Artenvielfalt und Regenwasserbewirtschaftung