Einheit mit Vielfalt

Drei Bürogebäude bilden ein qualitätsvolles Ensemble

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Der Nordpark in Mönchengladbach-Holt hat sich in den letzten Jahren nicht nur durch hochklassigen Fußball im Borussia Park einen Namen gemacht, sondern auch als Standort für namhafte Unternehmen im Bereich Informationstechnologie, Finanzen, Logistik und Mode. Diesen Trend haben auch schrötgens architekten frühzeitig erkannt und realisierten vor fünf Jahren in der Enscheder Straße ein erstes modernes Bürogebäude, wobei das Büro selbst die gesamte oberste Etage bezog. Die Qualität überzeugte auch andere Investoren, sodass in den folgenden Jahren zwei weitere, ebenfalls viergeschossige Bürobauten auf den angrenzenden Baufeldern von dem Architekturbüro realisiert wurden. Daraus entstand ein Ensemble mit drei individuell gestalteten und doch aufeinander bezogenen Gebäuden.

Das Gewerbegebiet Nordpark liegt verkehrsnah direkt an der A61. Alle drei Baukörper liegen auf Baufeldern nach Norden platziert, sodass es zu keinen gegenseitigen Verschattungen kommt und die maximale Ausnutzung des Tageslichts gewährt ist. Trotz des engen Kostenkorsetts sind sie mit unterschiedlichen, hochwertig gestalteten Fassaden ausgestattet: Während das erste Gebäude eine vorgehängte Aluminium-Glasfassade bekam, entschied man sich beim zweiten für eine vorgehängte Fassade aus Keramikfliesen. Das jüngste im Bunde wurde 2020 fertiggestellt und erhielt eine Außenhaut aus hinterlüftetem Klinkermauerwerk mit bodentiefen Aluminiumfenstern und Fensterbänken aus Basalt. Die braungraue Farbgebung des Klinkers lässt das Gebäude hochwertig, hell und einladend erscheinen. Der Versatz des Fensterrasters sorgt nicht nur für optimal ausgeleuchtete Büroräume, sondern erzeugt auch einen Rhythmus in der Fassade. Hinter einem Glasfassadenband öffnet sich im Erdgeschoss zudem ein repräsentatives Entree, das sich zugleich flexibel als Showroom nutzen lässt. Durch den Rücksprung der Fassade entsteht so außerdem ein überdachter Zugang. Außenliegende Raffstores schützen vor direkter Sonneneinstrahlung. Das Gebäude bietet eine flexible Raumaufteilung mit Einheiten zwischen ca. 225 m² und 470 m² pro Etage. Für den Austausch untereinander befinden sich in den Obergeschossen gemeinsam nutzbare Loggien, die sich harmonisch in das vorhandene Fensterraster einordnen. Um Homeoffice-Lösungen zu ermöglichen, wurden im Kern jeder Einheit maßgeschneiderte Einbauspinde realisiert. So kann jeder Mitarbeiter hier flexibel seine Arbeits­utensilien verstauen, während er nicht an seinem Arbeitsplatz präsent ist. Energetisch ist das Gebäude mit einer Wärmepumpe und Photovoltaik ausgestattet. Vorhandene E-Ladesäulen ermöglichen zudem das Aufladen der E-Fahrzeuge von Mitarbeitern während der Arbeitszeit.

www.schroetgens-architekten.de

(Erschienen in CUBE Düsseldorf 01|21)

Architekten:

schrötgens architekten
www.schroetgens-architekten.de

Möbel:

Heyer Schreinerei
www.heyer-schreinerei.de

Glastrennwände:

Glastechnik Weiß
www.weiss-glastechnik.de

Fliesen:

Fliesen Büsdorff
Telefon: 02452-18 00 27

Putz, Trockenbau:

Norbert Kroker Stukkateurmeister
Telefon: 02161-5 25 80

Außenanlage/Erdarbeiten:

Anton Küpper
www.kuepperbau.de

Schlosser:

Matthias Jünemann
Telefon: 02431-7 78 99 87

Fassade, Aluminiumfenster:

Starke Metallbau
www.starke-metallbau.de

Heizung:

Lewerenz Energiespartechnik
www.lewerenz.de

Dach:

Rieck & Lingen Bedachungen
www.rieck-lingen.de

Elektro:

Tholen Gebäudetechnik
www.tholen-gt.de

Fotos:

schrötgens architekten

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