Offen und inspirierend

Multifunktionale Fläche für kreativen Austausch und agiles Arbeiten spiegelt die Unternehmenskultur

Im Herzen des Bosch Campus haben Scope Architekten eine bestehende Kreativfläche neu konzipiert. Ziel der Planungen war es, der 600 m² umfassenden Fläche durch eine klare und funktionale Gestaltung ein modernes Update zu verleihen. Im 12. Obergeschoss des Hauptgebäudes innerhalb des Campus gelegen, bietet der neu gestaltete, multifunktionale Bereich mit dem Namen „Platform 12“ eine inspirierende Umgebung sowohl für fachlichen Austausch und agiles Arbeiten, als auch für den Empfang internationaler Gäste und für unterschiedlichste Veranstaltungen – von Workshops bis hin zu Tagungen ist hier alles möglich.

Prägendes Element der Kreativfläche sind die bodentiefen Fenster mit Fernblick in die Umgebung. Sie bringen nicht nur viel Tageslicht in den Raum, sondern vermitteln auch ein Gefühl von Offenheit und Weite. Begrünte Bereiche erzeugen in ihrer natürlichen Frische einen spannenden Komplementärkontrast zu den klar strukturierten Metallrahmen, lackiert in der Unternehmensfarbe Rot. Diese Rahmenelemente integrieren neben der Begrünung auch Vorhänge, mit denen sich die Fläche flexibel und bei Bedarf in Bereiche zonieren lässt. Zudem setzen sie auffallende Akzente. Insgesamt werden kräftige Rottöne als Highlights eingesetzt, um entsprechend der Farbwirkung von Rot eine progressive und gleichzeitig einladende Atmosphäre zu schaffen. Intarsien im Linoleum-Boden verstärken, in Verbindung mit den Wandfarben, optisch die Dreidimensionalität im Raum. Schablonierte Grafikelemente „schwingen“ sich entlang der Wände durch die Räume und präsentieren dabei Leitsätze sowie internationale Botschaften des Unternehmens.

Rollbare Stehtische und Whiteboards eignen sich vor allem für kreative Teamarbeit sowie agile Workshops, die auf Methoden wie Design Thinking basieren. Platz für ungestörte Gespräche in privater Atmosphäre findet sich in der Telefonbox. Akustisch wirksame Decken dämpfen die Geräuschkulisse. Der Raum ist in vier Bereiche unterteilt, darunter drei flexible Workshopbereiche mit Stehtischen sowie ein Eventbereich, der sich mit einer rollbaren Tribüne und variabler Bestuhlung vielseitig nutzen lässt. In die Teeküche mit angenehm ruhiger Beleuchtung und einem Stehtisch trifft man sich gerne zu einer Pause mit informellen Gesprächen. Auch in diesem Bereich spielt das Rot eine wesentliche Rolle. Eine gemütliche Sitzmöglichkeit fördert den spontanen Austausch.

www.scopeoffice.de

Fotos:
Markus Guhl
www.architekturfotograf-markus-guhl.com

(Erschienen in CUBE Stuttgart 01|25)

Nothing found.

Städtebauliches Quartier

Ein Gebäudeensemble bildet den Auftakt zu einem neuen Quartier in Essen

Ins Heute geholt

Ein Haus aus den 90ern wird durch gezielte Umbaumaßnahmen freundlicher, offener und heller

Klar und funktional

Holzschindeln eines Neubaus verankern Haus in der Bautradition des Odenwalds

Ein neues Wir-Gefühl

Ein Verlag in Herne erprobt auf einer Loft-Etage eines Industrie-Altbaus neue Arbeitswelten

Nothing found.

dasch-zu-rn-partner_Sebastian-Kittelberger_19x13cm_300dpi_700pixel

Fünf Fragen zum Thema Corona …

an Architekt Sebastian Kittelberger

Es bleibt in der Familie

Bestehendes Einfamilienhaus behält trotz Umbau mit modernen Elementen seinen bauzeitlichen Charakter

Neu im Ensemble

Rathaus mit Vorplatz fungiert als Gelenk und verbindet die einzelnen Ortsstrukturen

Alles andere als schräg

Ungewöhnliches Wohnhaus aus den 1960er-Jahren wurde mit wenigen Eingriffen zukunftsfit

Erdverbundene Leichtigkeit

Winkelförmiger Bungalow auf Sockel mit Höfen bildet einen geschützten Gartenbereich

Fuchs_Wacker_Thomas_Wacker_10_700pixel

Eine wiederkehrende Handschrift

Architekt Thomas Wacker über individuelles Bauen, Nachhaltigkeit und „Wohlfühlen“

K2b_15_700pixel

Nachverdichtet in Beton

Individuelles Einfamilienhaus in Leichtbeton auf kleinem Hanggrundstück

AB_Portrait_WIES_1995-2_15_700pixelOm5dI1YZKmNTS

Die nachhaltige Villa

CUBE im Gespräch mit Alexander Brenner über seinen Baustil, seine Bauweise und nachhaltiges Bauen