Wandelbare Raumskulptur

Ästhetisch hochwertiger und konsequenter Neubau mit flexibler Raumstruktur

Kayser-Haus_Z-4_15_700pixel

Am Südrand eines Neubaugebietes mit heterogener Struktur aus freistehenden Einfamilien- und Doppelhäusern befindet sich das rund 600 m² große Grundstück eines jungen Bauherren-Paares. Eine öffentliche Grünfläche im Süden sowie die beeindruckende Aussicht auf die umliegenden Hügelketten und die Burg Niederalfingen im Nordwesten prägen den Standort. Für ihr neues Zuhause an diesem Ort wünschte sich das Paar, neben einer konsequenten und kostenoptimierten Planung und Umsetzung, eine weitgehend flexible Raumstruktur, die an veränderte Lebenssituationen anpassbar ist. 

Kayser Architekten nutzten für den dreigeschossigen Bau die Topografie des ansteigenden Geländes. Zur Straße zeigt sich sich dieser mit all seinen Geschossen und markanter Auskragung der mittleren Ebene, nach Süden bettet er sich zurückhaltend in den Hang. Erschlossen wird das Haus mit einer Wohnfläche von 285 m² über den auskragenden Eingangsbereich mit Garderobe und dienenden Räumen. Im Hanggeschoss öffnet es sich in den oberen Etagen ausschließlich nach Süd und Nord und lässt dabei fließende Übergänge zu den vorgelagerten Freibereichen entstehen. Zur Nachbarbebauung im Osten und Westen bleiben die Giebelseiten geschlossen und spiegeln die archetypische, skulpturale Form des Baukörpers wider. Im Innenraum setzt sich die konsequente Raumskulptur fort. 

Während sich der Wohn- und Arbeitsbereich mit offenen Raumfolgen über das Erdgeschoss ausdehnt, öffnet sich der private Rückzugsbereich mit Schlafräumen im Obergeschoss zu den vorgelagerten Dachterrassen mit spannungsreichen Blickbezügen in die Umgebung. Alle Ebenen sind über die zentral gelegene, einläufige Treppe aus Sichtbeton erreichbar. Sie ist das prägende und zentrale Element. Als Massivbau ausgeführt, zeigt sich das Haus nach außen reduziert mit differenzierten Putzoberflächen, Streckmetallelementen und Holzaluminium-Fenstern mit textilem Sonnenschutz. Material- und Farbgebung nehmen sich gegenüber der skulpturalen Formgebung zurück. Konstruktive Elemente wie Sichtbetondecken und geschliffene Estrichböden im Inneren sind konsequent roh belassen. Hochwertige Ausbauten aus Fichtenholz, in Kombination mit textilen Elementen und dezenten Farbtönen, prägen das wohnliche Innere. 

www.kayser-architekten.de

Fotos:

Philip Kottlorz
www.philipkottlorz.com

 
(Erschienen in CUBE Stuttgart 03|23)

Nothing found.

Durchdachte Inszenierung

Ausgeklügeltes Beleuchtungskonzept setzt das Transformationsprojekt ins rechte Licht

Solitär in bester Nachbarschaft

Ein Mehrfamilienhaus passt sich in ein international bedeutendes Bauensemble ein

Neues Zentrum für die Stadt

Hans-Scholl-Halle – neu gestaltetes Gemeinschaftszentrum der Studentenstadt Freimann

Seriös, präzise, nachhaltig

Die Hauptverwaltung für eine Bochumer Kanzlei besticht durch nachhaltige Wertigkeit

Nothing found.

IMG_1937_10_700pixel

Mirror, mirror on the …

In der aktuellen Kollektion von Nicole Doth kommen beim Bau der Kunst-Designobjekte verspiegelte Oberflächen zum Einsatz

mgf_kloster-kirchberg_02_19_700pixel

Flexible Nutzung im Denkmal

Mit minimalen Eingriffen wurde aus einer ehemaligen Scheune von 1824 ein lebendiges Tagungshaus

Neu im Ensemble

Rathaus mit Vorplatz fungiert als Gelenk und verbindet die einzelnen Ortsstrukturen

CF008676_79_45_700pixel

Ruhe und Erholung

In dieser Villa am Hang steht die schwarz-goldene Küche im Mittelpunkt

kita-fellbach_0520-storz-57_15_700pixel

Modern Lernen und Spielen

Ganztagsbetreuer baut in Fellbach ein Kinderhaus in Modulbauweise

LATZ FÜR KLEINE ENTDECKER

Platz für kleine Entdecker

Harmonische Erweiterung einer Kindertagesstätte

Zirbenduft und tiefes Schwarz

Klare Zonierung und starke Kontraste prägen die Neugestaltung einer Praxis

HLC_steimle_architekten_220417_001_15_700pixel5luWI7VweBwKa

Privat und Gemeinschaftlich

Bahnhofsnahes Stadtquartier mit verbindender Erdgeschosszone und geschützten Höfen