Agiles Coworking

Ein Coworking-Space birgt eine große Nutzungsvielfalt

200923-md3-DSCF1127r_picsandplan-C104-Co-Working-redu_15_700pixel

Das gemischt genutzte Gebäude Clouth 104 bietet neben dem Hotel Josefine auch einen Coworking-Space, der sich im Erdgeschoss des Torbereiches befindet. Es wurde teilweise auf vorhandenen historischen Außenwänden aufgebaut, die hofseitig im Erdgeschoss ergänzt wurden. Durch die Einbeziehung des Bestandes konnte ein durchgängiger, fünf Meter hoher Raum entstehen, der sich sowohl zur Straße als auch zum urban gestalteten und begrünten Innenhof öffnet, wo sich Kontaktmöglichkeiten zu anderen Büronutzern, zum Hotel und zu gastronomischen Angeboten ergeben. Mit der Planung des Coworking-Bereiches wurde das Kölner Büro md3+ Architekten beauftragt, das eine Umsetzung erarbeitete, die agil wie flexibel ist.

Wunsch des Bauherren war es, möglichst verschiedene Arten des Arbeitens anbieten zu können. Neben den klassischen Arbeitsplätzen am „Working Desk“ sollten auf den beiden Haupt­etagen und einer Empore weitere spezifischere Arbeitsmöglichkeiten angeboten werden: Neben einer „Working Bar“ mit Steharbeitsplätzen gibt es sogenannte „Zugabteile“ für das konzentrierte Arbeiten im kleinen Kreis. Um gemeinschaftliches Arbeiten an großen Tischen zu ermöglichen, wird im Erdgeschoss ein „High Desk“ als Locker-Möbel und im Zwischengeschoss als Gemeinschaftstisch mit eingebauter Mini-Pantry angeboten. Die platzsparende Kombination mehrerer Funktionen war auch Leitgedanke bei dem Möbel „Multiplay“, in dem neben Garderobe, Büroschränke und Kopiermaschine auch Nischen für die akustisch abgeschotteten Telefonzellen von WernerWorks integriert wurden. Leitgedanke bei der Designsprache war es, der räumlichen Vielfalt Möbel entgegenzusetzen, die größtmögliche Ruhe ausstrahlen. Auf der Grundlage einer unprätentiösen, rechtwinkligen Formensprache entstanden stehende und hängende Kuben und Quader, die die Form des liegenden Rechtecks konsequent in den Vordergrund spielen. Die größtmögliche Überdehnung dieser Idee drückt sich in einem schlanken, weißen Wandregal mit gelbem Innenleben aus, das die gesamte Länge der Nordwand durchläuft. Als identitätsstiftendes Element ist es von jedem Punkt im Raum sichtbar. Um größtmögliche Flexibilität in der Raumnutzung zu garantieren, wurden sämtliche Möbel in einer durchgängigen Designsprache als additive, leicht zu demontierende Elemente in einem Weiß- oder Naturholzton konzipiert. Für „versteckte“ und zurückliegende Zonen kommen Gelbtöne zum Einsatz. Ergänztes Mobiliar in Lindgrün lässt ein dezent lebendiges Farbenspiel entstehen. Die Lichtplanung folgt der Idee einer innenliegenden Piazza mit großen Uplights an den Stützen, die die Betondecke anstrahlen, ergänzt durch funktionale, arbeitsplatzbezogene Tischleuchten und atmosphärische LED-Lichtquellen. 

www.md3plus.de

Fotos:

Dorit Werheid
www.picsandplan.de

(Erschienen in CUBE Köln Bonn 03|22)

 

Nothing found.

Urbanes Wohnen im Grünen

Ein Quartier mit Abenteuerpfad und Platz für Begegnung, Aufenthalt, Spiel und Sport

Selbstbewusst & respektvoll

Gästehaus eines Weinguts ist lokal verwurzelt und klar gegenwärtig

Naturnahe Stadtgestaltung

Innerstädtische Siedlung mit Anmutung einer Parklandschaft

Das Haus mit dem Knick

Ein Wochenendhaus am See folgt dem Grundsatz der Nachhaltigkeit

Nothing found.

CM-1829-014_15_700pixel

Der Charme einer anderen Zeit

Behutsamer Umbau einer Villa mit minimalen Eingriffen in die Bausubstanz

bL1100914_19_700pixel

Ein Villengarten voller Eleganz

Umgestaltung eines großen Anwesens bringt klassische und moderne Elemente in Einklang

4I0A6442_15_700pixel

Ästhetik und Nachhaltigkeit

Pia Bonnen entwirft funktionale Produkte für den Alltag

01_Fassade-Sued-frontal_19_700pixel

Wohninsel mit Park

Ein Wohnhaus in Bad Honnef bietet offene Grundrisse mit maximalen Ausblicken ins Grüne

220603_CUBE_1737_VEF_5570_f_bs_15_700pixel

Storytelling vom Feinsten

Im Legend Hotel am Rathausplatz/Alter Markt wird Geschichte zum Greifen nah

037_jk271022_15_700pixel

Nachbarn im Dialog

Die Montag Stiftungen in Bonn bilden mit zwei Studentenhäusern den „MO-Campus“

HPA-1519_15_700pixel

Umnutzung und Stadtreparatur

Eine frühere Bäckerei in Dünnwald wird in zeitgemäßen Wohnraum transformiert

paulistrasse_kessler-plescher_marie-kreibich-005_15_700pixel

Ausbruch aus dem Reihenhaus

Ein Wohnhaus aus den 1920ern in Braunfels öffnet sich großzügig und farbenreich