Verbunden & Flexibel

Neues Wohnquartier verbindet heterogenes Wohnkonzept mit besonderer Lage

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Der Rhein samt Rheinpromenade und Hafen, das Schloss mit seinem weitläufigen Park oder auch Restaurants und Cafés schaffen im Wiesbadener Stadtteil Biebrich ein lebenswertes Ambiente. In dieser schönen Lage befindet sich auch die von den Wiesbadener Architekten grabowski.spork geplante Wohnanlage „Albert Villen“: Fünf Häuser ähnlicher Typologie mit unterschiedlicher Geschossigkeit stehen versetzt aufgereiht auf dem länglichen Grundstück. Das Gemeinnützige Siedlungswerk Frankfurt hatte die Wiesbadener Architekten mit einem Entwurf für das Areal beauftragt, um das Grundstück im Rahmen einer Konzeptvergabe mit Planungskonzept zu erwerben.

„Der Bauherr und wir legten großen Wert auf eine gute Durchmischung“, erläutert Architekt Jan Spork den Entwurf. „Um Singles, Paare, Senioren und Familien gleichermaßen anzusprechen, wurden in den vier- und fünfgeschossigen Stadtvillen zeitgemäße und flexibel geschnittene Ein- bis Fünfzimmerwohnungen von 30 bis über 140 m² realisiert.“ Alle Wohnungen sind barrierefrei erschlossen und jede Wohnung verfügt über einen oder zwei großzügige, geschützte Balkone. Im Erdgeschoss erweitern Gartenflächen den Außenbereich. Ein durchgängiges Farb- und Materialkonzept verbindet alle Häuser: Helle Putzflächen und farblich abgestimmte Klinkerflächen gliedern die Fassaden der Neubauten. Die eingerückten Terrassen und Balkone orientieren sich nach Süden und Westen. Je nach Grundriss schließen zwei oder drei Wohnungen über den Flur an das Treppenhaus an; teils sind in den Untergeschossen Wohnraumerweiterungen als Souterrains mit Patios angeordnet. In den Wohnungen sorgt Eichenparkett für Eleganz und Wärme gleichermaßen, während in den Treppenhäusern Stufen aus Muschelkalk-Naturstein stilvoll die Geschosse verbinden. Die durchgängige Tiefgarage verbindet alle Baukörper und bietet neben Fahrradabstellplätzen auch Ladestationen für E-Autos.

Das Quartier wird durch den lokalen Energieversorger mit einem Konzept der kalten Nahwärme versorgt. Die Gebäude beziehen dabei einen Teil der Wärmeversorgung aus der konstanten Temperatur eines nahe liegenden Abwassersammlers. So werden jährlich bis zu 200 Tonnen CO₂ vermieden. Gefördert wurde das Projekt vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und den ESWE Innovations- und Klimaschutzfonds, die die Umsetzung von Energieeinsparprojekten, innovative Technologien sowie den Einsatz erneuerbarer Energien unterstützen.

www.gs-architektur.de

Fotos:

Jean-Luc Valentin
www.foto-valentin.de

(Erschienen in CUBE Frankfurt 02|22)

Architekten:

grabowski spork
www.gs-architektur.de

Klinker:

Ströher
www.stroeher.de

Fenster, Außentüren:

Schüco
www.schueco.com

Leuchten:

SLV
www.slv.com

Heizung:

Zehnder
www.zehnder-systems.de

Schalter:

Merten
www.merten.de

Armaturen, Sanitärkeramik:

Ideal Standard
www.idealstandard.de

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