Weltreise an einem Tag

Die „Gärten der Welt“ sind ein Erlebnis – auch sechs Jahre nach der IGA

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Im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung 2017 sind auf einem Areal von 43 Hektar die „Gärten der Welt“ gewachsen. Auch sechs Jahre später werden sie noch gehegt und gepflegt und erfreuen sich einer großen Besucherzahl. Man sollte sich schon einen Tag Zeit nehmen, um alles in Ruhe anschauen zu können. Und das Areal, gelegen im Erholungspark Marzahn, ist sogar weiter gewachsen. Zuletzt eröffnete der Jüdische Garten im Jahre 2021. Im Labyrinth der schönsten „Gärten der Welt“ findet man unterschiedliche Varianten ländertypischer Gärten. Ohne Wegeplan ist man hier allerdings verloren, man findet hinein – aber nicht mehr heraus. Ursprünglich gingen die Gärten zurück auf den Erholungsgarten Marzahn, der 1987 aus Anlass der 750-Jahr-Feier der Stadtgründung Berlins angelegt wurde.

Gegen Ende der 1990er Jahre begann man mit dem Projekt „Gärten der Welt“. Der Reihe nach entstanden im Jahr 2000 der Chinesische sowie 2003 der Japanische und der Balinesische Garten. Nach zwei Jahren Pause wurden 2005 der Orientalische und 2006 der Koreanische Garten realisiert. 2007 folgten der Irrgarten und das Labyrinth. 2008 wurde der italienische Renaissancegarten für das Publikum geöffnet. Hinzu kamen 2011 der Christliche und der Englische Garten 2017. Im selben Jahr eröffnete die IGA. Einige Besonderheiten der Gärten sind der größte Chinesische Garten Europas – auch „Garten des wiedergewonnenen Mondes“ genannt. Er wurde anlässlich der Städtepartnerschaft Berlin-Peking angelegt. Es gibt originalgetreue chinesische Bauten, darunter ein Teehaus namens Berghaus und zu einem kleinen Teich führt eine Zickzack-Brücke. Der „Garten des zusammenfliessenden Wassers“ entstand als japanische Variante ebenfalls als Symbol für die Städtepartnerschaft Berlin-Tokio. Es schließt sich der „Garten der drei Harmonien“ an, der seinen Ursprung auf Bali hat. Er ist im so genannten „Warmhaus“, einer 14 Meter hohen Tropenhalle entstanden. Die exotische Anlage wurde von Haas-Architekten entworfen und umgesetzt, wohingegen die fernöstlichen Gärten von Landschaftsarchitekten der jeweiligen Länder angelegt wurden. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Orientalische Garten „Garten der vier Ströme“. Diesen hat der in Berlin ansässige Landschaftsarchitekt Kamel Louafi geplant und von einem Gartenhistoriker aus Marokko auf Authentizität prüfen lassen. Auch der Koreanische Garten entstand aus einer Städtepartnerschaft. Der Oberbürgermeister von Seoul kam im Jahr 2003 nach Berlin und besuchte die Stadt und den amtierenden Oberbürgermeister Klaus Wowereit. Daraus entstand die Idee, den „Gärten der Welt“ auch einen Koreanischen Garten hinzuzufügen.

Aus Platzgründen können hier nicht alle Gärten erwähnt werden. Aber um sie zu besichtigen, sollte man tunlichst die Seilbahn nutzen, die für die IGA erbaut wurde und noch immer in Betrieb ist.

www.gaertenderwelt.de

(Erschienen in CUBE Berlin 02|23)

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