Das Plus Inklusivität

Das Interior des neuen Tribe Hotels am Hauptbahnhof möchte Gleichgesinnte zusammenbringen

Nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt hat das Tribe Düsseldorf in einem Altbau mit Lokalgeschichte eröffnet: Wo in den 80er- und 90er-Jahren die legendäre „Bhagwan-Disco“ untergebracht war, empfängt die australische Hotelgruppe mit 146 stilvoll ausgestatteten Zimmern, Restaurant, ganztägig geöffneter Bar sowie einer multifunktionalem Lounge mit Coworking-Bereich und vier Konferenzräumen – alles farblich markant durchgestaltet von Feix&Merlin Architects aus London.

2017 in Australien gegründet, verspricht Tribe „mehr für weniger“ und bietet ein mutiges Designkonzept für Reisende, die in stilvollen und modernen Hotels, aber zu erschwinglichen Preisen nächtigen möchten. Auch das Düsseldorfer Hotel – weltweit das 20. seiner Art und nach Baden-Baden das zweite in Deutschland – möchte seinen Gästen allein das bieten, was diese wirklich brauchen. Leitmotto: „Ohne überflüssigen Schnick-Schnack“. Die Londoner Designer, die sich explizit als inklusives LGBTQ+-Designstudio verstehen, haben dazu ein Konzept entwickelt, das Gleichgesinnte mit gemeinsamen Werten zusammenbringen will. Inspirieren lassen sie sich dabei von dem Symbol, das Inklusivität bedeutet, dem Pluszeichen in eckigen Klammern: So greifen sowohl der Grundriss des Social Hubs als auch die Mustergestaltungen auf dem Boden die Klammern des Zeichens auf, während der Empfangsbereich das zentrale Plus ausbildet und so wortwörtlich als Mittelpunkt dient. In den Gästezimmern wurde das Symbol etwa in ein maßgeschneidertes Monogramm-Muster auf den Vorhängen transformiert, die durch einen innovativen Grafikprozess entstanden sind. Der Stoff integriert Fotokunst von Isabella Melis, einer jungen aufstrebenden Künstlerin aus Bonn, die während eines exklusiven Fotoshootings in einem der Zimmer entstanden sind. Sie zeigen Menschen mit den unterschiedlichsten kulturellen Hintergründen und thematisieren auf diese Weise Inklusivität. Diese Arbeiten finden sich zudem als gerahmte Drucke in den Zimmern und als markante visuelle Elemente in den Aufzügen wieder.

Anknüpfend an die frühere Discothek, gibt es einen zentralen, multifunktional nutzbaren Social Hub, der als Rezeption, Café und szenige Abendlocation dient. Aber auch Rückzugsoptionen, smarte Plug-In-Möglichkeiten und konzentriertes Coworking sind hier in angeschlossenen Bereichen möglich. Das Restaurant „Tribe Table Cali“ bietet Platz für bis zu 60 Personen. Serviert wird – mittags und abends – kalifornisch inspirierte Küche für Hotelgäste, aber natürlich auch alle anderen Besucher:innen. Alle Hotelgäste können kostenfrei das hoteleigene Gym nutzen.

www.tribehotels.com

Fotos:
Tribe Hotels

(Erschienen in CUBE Düsseldorf 02|25)

Nothing found.

Urbanes Wohnen im Grünen

Ein Quartier mit Abenteuerpfad und Platz für Begegnung, Aufenthalt, Spiel und Sport

Selbstbewusst & respektvoll

Gästehaus eines Weinguts ist lokal verwurzelt und klar gegenwärtig

Naturnahe Stadtgestaltung

Innerstädtische Siedlung mit Anmutung einer Parklandschaft

Das Haus mit dem Knick

Ein Wochenendhaus am See folgt dem Grundsatz der Nachhaltigkeit

Nothing found.

1_BBA_Jens-Kirchner-ArchitekturFotofrafie_15_700pixel

Lichtvolle Metamorphose

Ein Altbaubüro wurde in großzügigen und reduzierten Wohnraum transformiert

Geschichte trifft Innovation

Interior-Konzept mit modernen Designdetails für Büroräume in ehemaliger Seifenfabrik

D-WH-AmKiefernforst2-25_19_700pixel

Nachhaltig integriert

Ein Wohnhaus setzt auf Fahrradstation, Inroof-PV und Indoor-Wärmepumpe

DSC00073_19_700pixel

Behutsames Update

Das Marie-Curie-Gymnasium in Neuss-Furth hat seinen Naturwissenschaftstrakt modernisiert

Subtiles Fassadenspiel

Ein neues Büro- und Geschäftshaus am Joachim-Erwin-Platz ist transparent und plastisch zugleich

01_ansichtoffice_ateliergursky_neugestaltungoffice-C-ivofaber_10_700pixel

Minimalistische Reduktion

Der Umbau des Officebereichs von Atelier Gursky besticht in der Wirkung von Raum und Licht

IMGP9843_19_700pixel

Durch Anbau erweitert

Ein Wohnhaus in Ratingen wird pragmatisch vom Ein- zum Zweifamilienhaus

Von 1833: Der Mäschig-Hof

Im Stadtteil Heerdt wird Baugeschichte weitergeschrieben