Hommage an die Schriftkultur

Das neue Montblanc-Haus ist ein Ereignis

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1906 in Hamburg gegründet, werden die hochwertigen Schreibgeräte von Montblanc bis heute hier handwerklich hergestellt. Viele Hamburger:innen kennen noch den Stammsitz des Unternehmens, das Montblanc-Haus, einen mächtigen Backsteinkomplex im Schanzenviertel. Seit 1989 befinden sich Verwaltung und Manufaktur in Lurup, wo im vergangenen Jahr das neue Montblanc-Haus eröffnete: ein Ausstellungsgebäude, das der Kunst des Schreibens gewidmet ist.

Das Büro Nieto Sobejano Arquitectos gewann 2016 den Wettbewerb. Das Gebäude ist als 100 Meter langes Volumen konzipiert, das die historische Form eines Schreibgeräts aufgreift. Die Hauptfassade verändert das äußere Erscheinungsbild des Firmensitzes mitten im Gewerbegebiet radikal. Das Relief aus schwarzem Beton, das sich über die gesamte Länge erstreckt, ist durch verschiedene Tiefenschichten definiert. Diese erinnern an die Silhouette des Bergmassivs, das der Marke ihren Namen gibt sowie Assoziationen an die Handgeste beim Schreiben weckt. Eine weite Freifläche, die von einem grünen Hügel begrenzt wird, schützt vor dem Verkehr. Innen beherbergt eine komplexe Abfolge von Räumen eine Dauerausstellung auf drei Ebenen rund um ein Foyer, das im Zenit beleuchtet ist. Auf einer Nutzfläche von 3.600 m² können Gäste aus aller Welt täglich, außer sonntags, das Schreiben anhand der Geschichte der präzisen Schreibgeräte erleben sowie Schätze aus dem Firmenarchiv entdecken: Eine Autographie von Voltaire aus dem Jahre 1770, Originalhandschriften von fünf Nobelpreisträgern und ikonische Briefe. Führungen, Sonderausstellungen und Workshops sollen zum Schreiben inspirieren. Ein Café und eine Montblanc-Boutique runden das Angebot ab.

www.nietosobejano.com
www.montblanc.com

Fotos:

Roland Halbe
www.rolandhalbe.eu

(Erschienen in CUBE Hamburg 03|23)

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