Verspielte Kurven

Wohnquartier setzt strenger Geometrie weiche Formen entgegen

1-zederbaum-curve-2458_700pixel

Schienen und ein reger Güterverkehr prägten einst das Bild des heutigen Künstlerviertels in Wiesbaden. In den letzten 15 Jahren hat sich das Terrain des ehemaligen Güterbahnhofs nach und nach in ein Wohnviertel verwandelt, dessen Schlussstein das Wohnquartier Curve bildet. Wie der Name schon vermuten lässt, spielen bei dem Projekt, das auf einer Grundstücksfläche von 8.000 m2 sechs Gebäude umfasst, kurvige, weiche Formen eine zentrale Rolle. Entworfen und realisiert wurde das Gebäudeensemble vom Dortmunder Büro msp Architekten, die der strengen Quartiersgeometrie eine verspielte, weiche Optik entgegensetzen wollten. Neben den weichen Gebäudeformen tragen dazu auch die geschwungenen, tropfenförmigen Balkone bei. Hinter der Riemchenklinker-Fassade und den dreifachverglasten Alu-Holz-Fenstern verbergen sich in sechs Gebäuden insgesamt 113 Wohnungen mit Grundrissen von 40 bis 170 m2. Zwei Tiefgaragen sowie eine Unterflurgarage bieten Stellplätze für 117 PKWs sowie 30 Ladestationen für E-Autos. Typisch für alle Wohnungen sind die sehr gut belichteten und modernen Grundrisse, die eine hohe Wohnqualität entstehen lassen. Hinzu kommt eine zukunftsweisende, energieeffiziente Gebäudetechnik, zu der unter anderem eine Fußbodenheizung gehört, die Fernwärme nutzt, sowie eine automatische Wohnungslüftung. Zu jeder Wohnung gehört ein stilvoll geschwungener Balkon beziehungsweise ein Garten oder eine Dachterrasse. Weitere unmittelbare Aufenthaltsmöglichkeiten unter freiem Himmel bietet der, von den Landschaftsarchitekten PlanD mit viel Liebe zum Detail entworfene, durchgrünte Innenhof. Dieser gehört zur Außenanlage, ebenso wie der Spielplatz, der kleinen Bewohner:innen vielfältige Tobemöglichkeiten direkt vor der Haustür eröffnet. Die Ausstattung der Wohnungen ist hochwertig. Während in den Badezimmern vor allem Produkte des Herstellers Dornbracht zum Einsatz kommen, steht den Bewohner:innen der Penthouse-Wohnungen sogar eine Premiumküche von bulthaup zur Verfügung. Dabei fiel die Wahl auf die bulthaup b1, eine geradlinige und im Design unverfängliche Küche, die das Motto „Reduktion auf das Wesentliche“ zu ihrem Thema macht. Dementsprechend sind die Türen grifflos, die Oberflächen reinweiß und die gesamte Ausstrahlung eher still als sich lautstark in Szene setzend. Ein zeitloses Küchendesign, das ideal für offene Wohnräume ist, wie sie im Curve Standard sind. Geplant und umgesetzt wurden die Küchen in enger Zusammenarbeit mit den Innenarchitekten von bulthaup in Wiesbaden.

werkstatt.bulthaup.de

Fotos: 

Ruske Studio
www.marcruske.com

(Erschienen in CUBE Frankfurt 03|23)

 

Nothing found.

Schaukochen im Bestand

Eine frühere Großmetzgerei in Ehrenfeld wird zum Filmkochstudio

Verwandlung in grüne Oase

Ein verwilderter Hospizgarten in Recklinghausen wird zum vielseitigen Kraftort

Wohnhaus der S-Klasse

Klar strukturiertes Einfamilienhaus mit extravagantem Erscheinungsbild

Berlins neue Mitte

Das Forum an der Museumsinsel wertet das historische Zentrum Berlins auf

Nothing found.

3036_230405_52_15_700pixel

Patina & Zeitschichten

In einem ehemaligen Gerichtsgebäude entstehen neben Wohnraum auch andere Nutzungen

dz_bank_betriebsrestaurant_CF020954_15_700pixel

Erlebnis und Genuss

Funktional und freundlich umgebautes Mitarbeiterkasino lädt zum Verweilen ein

Statement of Art

Neue Leichtigkeit, Eleganz und Präzision für den Eingangsbereich eines Bürohochhauses

Selbstbewusst & respektvoll

Gästehaus eines Weinguts ist lokal verwurzelt und klar gegenwärtig

13-Aussenansicht-3_Kunstwuerfel_15_700pixel

Kultur & Hochzeit im Graffiti

Der Kunstwürfel führt nachhaltig die Geschichte seiner Entstehung fort

Für die Zukunft gewappnet

Schulneubau schafft Raum für Lernen, Begegnung und individuelle Förderung

21_12_Geissert0028-Kopie_15

Kontrastreiche Harmonie

Reduzierte Gestaltung und klare Formensprache schenken den Bewohnern größtmögliche Freiheit

MDFR3427_19_700pixel

Sonderlandeplatz Christoph 2

Hochmoderne neue Landeplattform seit Ende November 2020 fertiggestellt und für „Christoph 2“ freigegeben