Funktionalität trifft Ästhetik

Ein Konzept für eine Zahnverschönerungspraxis punktet mit spannenden Details

DSC_50712_15_700pixel

Ein glänzender Empfangscounter aus Messing mit Arbeitsfläche aus weißem Carrara Marmor begrüßt den Besucher und der Wartebereich kommt mit einer Sitzlandschaft in edlem Grau, großen Kakteen in Keramikvasen und Einbaumöbeln für Getränke wie eine Lounge daher. Schon beim Eintreten in den Sensmile-Flagshipstore im Schwabinger Tor wird schnell klar: Dies ist keine gewöhnliche Zahnarztpraxis, sondern vielmehr eine „Zahnverschönerungspraxis“. Als einer der ersten Anbieter Deutschlands fertigt Sensmile vor Ort sogenannte Aligner, also transparente Zahnschienen an, die anstelle einer Zahnspange Zahnlücken und aus der Reihe tanzende Zähne völlig unauffällig und ohne lästige Abdrücke, Brackets oder sichtbare Metalldrähte korrigiert – im 3D-Druck Verfahren und unter fachärztlicher Beratung.

Das innovative Konzept für diese neue Art von „Praxis“ stammt vom Büro Rudolf Innenarchitektur aus Zwiesel. Für Sensmile wurde ein Interieurkonzept entworfen, das auf ganz besondere Weise Funktionalität und Atmosphäre in Einklang mit dem Zeitgeist bringt: Look und Feel ist edel, die Materialien hochwertig. Das in Weiß, Holz und Messing gehaltene Farbkonzept zieht sich wie ein roter Faden durch den Entwurf: Neben Oberflächen aus Carrara Marmor gibt es Einbaumöbel aus weiß gekalkter Eiche und Deckenlamellen aus gebürsteter, gebeizter und lackierter Eiche. Raumteiler aus Messingrahmen mit Weißglasfüllung oder komplett messingbelegte Raumteiler sorgen für interessante Blickbeziehungen im Raum oder die Privatheit zur als Raum-in-Raum-Kubus gestalteten „Behandlungseinheit“. Hier sorgen Lichtdecken mit weißem Plexiglas im Messingrahmen für einen edel wirkenden Touch. Neben Funktionslicht über Schienen und Spots werden dekorative Leuchten als Hingucker eingesetzt, etwa die Pendelleuchten „Random“ von Lodes aus mundgeblasenem Glas und Messing über dem Counter oder die abgependelten Messing-LED-Ringleuchten über der Lounge im Wartebereich. Durch das spannende Lichtkonzept wird die besondere Architektur der Räumlichkeiten und die mit komplexer Software ausgestattete 3D-Druckmaschine in Szene gesetzt und kommuniziert so durch die großen Fenster mit den frequentierten Außenflächen der Leopoldstraße. Auf den raumhohen Einbauschränken befindet sich das golden glänzende Logo der Praxis.

www.rudolf-innenarchitektur.de

Fotos:

Julian Rudolf

(Erschienen in CUBE München 04|20)

Nothing found.

Zu neuem Leben erweckt

Teile des ehemaligen Diamalt-Geländes wurden einer neuen Nutzung zugeführt

Qualität, die Bestand hat

Charmantes Einfamilienhaus für geräumiges Wohnen

Wohnen über der Stadt

Ein Neubau reagiert auf städtischen Kontext und schafft individuelle Wohnqualität

Modular und sinnlich

Eine Grundschule im Osten Kölns verbindet eine effiziente Bauweise mit Raumwirkung

Nothing found.

Me-nage-a-trois-Titelbild_19_700pixel

Ménage à trois

Aus eins mach drei: Ein Bauernhof wird zum dreifachen Wohnhaus

_DSC7235_bea_15_700pixel

Den ganzen Tag Sonne

Die gebäudehohen Holzfenster auf der Ost- und Westseite lassen das Sonnenlicht durch das Gebäude fließen und geben den Blick auf die große Buche im…

_LRR4027-Bearbeitet

Haus im Aluminiumkleid

Eine preisgekrönte Fassade ist der Eyecatcher des Mehrfamilienhauses am Weiherweg

Hinterhof Hochglanzpoliert

Hinterhof Hochglanzpoliert

Ein Neubau schmückt und wertet ein Büroquartier auf

Foto-21-02-21-14-13-28_15_700pixel

Blumen und so

Mit kleinem Budget entstand in einem Floristikgeschäft ein völlig neues Konzept

01_STRASSA_e-CKER-2020-08_Hoernisch_-reduzi-ert_15_700pixel

Betreuen und Wohnen

Kindertagesstätte mit Wohnungen für die Angestellten

Haus-G-45_15_700pixel

Sympathisch, ortstypisch und Seeblick

Junges Architekturbüro setzt mit Holzhaus architektonischen Akzent