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Aus der Natur heraus

Ein Mehrfamilienhaus orientiert sich an seiner Umgebung

Entsteht ein Neubau in einer gewachsenen Struktur wird das von Nachbarn und Anwohnern sehr genau... mehr

Entsteht ein Neubau in einer gewachsenen Struktur wird das von Nachbarn und Anwohnern sehr genau beobachtet. So auch in einem Stadtquartier im Nordosten von Zürich, das zum grossen Teil Mehrfamilienhäuser, kleinere Solitärbauten sowie öffentliche Bauten aus den 1960er-Jahren aufweist. Zwischen den Gebäuden sind im Laufe der Jahre Räume entstanden, die ihre ganz eigene Qualität entwickelt haben. So ist es auch nicht verwunderlich, dass diese individuellen Strassenräume, Gärten und alten Baumbestände neben der teils nüchternen Nachkriegsarchitektur so prägend geworden sind. Diese stadträumliche Qualität war es dann auch, die das Büro AMZ Architekten (Zürich und Koppigen) zum Anlass ihres Entwurfs genommen haben.

Entstanden ist ein dreigeschossiger Baukörper – basierend auf einem Dreieck – mit weit geschwungenen Ecken, der gleichwertig auf dem Grundstück liegt ohne sich den Strassenfluchten zu beugen. Zum Strassenraum breitet sich ein grosszügiger Vorplatz aus, der die Bewohner ganz selbstverständlich zum Haupteingang leitet. Die zentrale Eingangshalle erscheint ebenfalls grossräumig und repräsentativ. Neben dem Lift- und Treppenkern soll dieser natürlich belichtete, öffentliche Bereich zum Verweilen und zu gemeinschaftlichen Treffen einladen. Um das Zentrum herum orientieren sich insgesamt elf Wohnungen. Die Grundrisse der vier beziehungsweise drei identischen Wohnungen je Geschoss folgen dabei dem Prinzip „Figur und Kammer“: „Es gibt zum einen eine offene Raumfigur mit einem Wohn-, Ess- und Kochbereich, zum anderen eine Raumkammer mit Schlaf- und Rückzugsräumen. Beide Räumlichkeiten sind an der Fassade angeordnet, sodass wir eine optimale Tageslichtnutzung garantieren konnten“, erläutern die Architekten.

Der Baukörper selbst wurde in konventioneller Skelettbauweise in Ortbeton mit vorgefertigten Stützen ausgeführt. Die äussere Erscheinung wird geprägt von horizontalen Betonbändern, die die Geschossebenen anzeigen, geschlossenen Brüstungsbändern und einer zurückliegenden raumhohen Glasfassade. Im Innern wurde im Eingangsbereich ein heller Terrazzoboden und in den Wohnungen ein geschliffener Anhydritestrich gewählt. Ferner kamen Materialien wie Eichenholz, Sichtbeton und Glasmosaik zum Einsatz. Durch den behutsamen Umgang mit der vorhandenen Umgebung spiegelt das Wohnhaus einen harmonischen Dreiklang aus Architektur, Natur und Materialität wider und findet die richtige Balance zwischen Privatheit und Offenheit.

www.amz-architekten.ch

Architekten: AMZ Architekten www.amz-architekten.ch Fenster, Aussentüren: 4B Fenster... mehr

Architekten:

AMZ Architekten
www.amz-architekten.ch

Fenster, Aussentüren:

4B Fenster
www.4-b.ch

Garagentor:

Uninorm Technic
www.uninorm.ch

Sonnenschutz:

Nyffenegger
www.nyffenegger.ch

Sanitäranlagen:

P. Herzog 
www.paulherzogag.ch

Aufzüge:

AS Aufzüge 
www.lift.ch

Schreinerarbeiten Küchen:

Herzog Küchen
www.herzog-kuechen.ch

Spezialverglasungen (innen):

Keller Glas 
www.kellerglas.ch

Schliessanlage:

Drosg & Co
www.drosg.ch

Terrazzo:

Brun del Re Terrazzo
www.terrazzoag.ch

Malerarbeiten:

Buck 
www.buck-ag.ch

Gärtnerarbeiten:

Berberat Gartenbau
www.berberat-gartenbau.ch

Fotos:

Franz Roos