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Die Erste Group

Das neue Headquarter Erste Campus ist bereit für die Zukunft

Mit dem Neubau am Schweizergarten setzt einer der größten Finanzdienstleister Europas, die Erste... mehr
Mit dem Neubau am Schweizergarten setzt einer der größten Finanzdienstleister Europas, die Erste Group, nicht nur einfach sich selbst ein beeindruckendes architektonisches Zeichen – das Headquarter soll als urbane Stadtlandschaft empfunden werden, mit der sich die Mitarbeiter und die Bevölkerung der Stadt identifizieren können. Mit dieser zukunftsweisenden Grundidee konnte das Wiener Büro Henke Schreieck Architekten die Jury eines europaweit ausgeschriebenen Realisierungswettbewerbs im Jahr 2012 überzeugen.

Vier stadtstrukturell unterschiedliche Stadtbezirke treffen am Standort „Erste Campus“ aufeinander: die dicht bebaute Blockrundbebauung des gründerzeitlichen 4. Bezirks, das barocke Glacis vor dem Schloss Belvedere, der Schweizer Garten sowie das neue Bahnhofsquartier – eine wahrlich exponierte Lage, die den Ausschlag gab für die Idee einer städtebaulichen Einfügung mit einer ausdrucksstarken, eigenen Identität. Annähernd 5.000 Mitarbeiter, die zuvor auf über 20 Standorte verteilt waren, sollten in Zukunft unter Miteinbeziehung des Landschaftsraums gleichwertige, innovative Büroarbeitsplätze erhalten.

„Unser Bebauungskonzept basiert auf freischwingenden Volumen, die in Geometrie, Maßstäblichkeit, Höhenstaffelung und Situierung mit dem Stadtraum fließend ineinander übergehen mit dem Eindruck, dass innen und außen aufgehoben werden. Der Campus wird somit Teil der Stadt und die Stadt Teil des Campus“, veranschaulichen die Architekten Dieter Henke und Marta Schreieck. Dass das neue Stadtquartier als lebendiger Ort wahrgenommen wird, ist der Idee zu verdanken, die Erdgeschosszonen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und Gastronomie sowie kulturelle Veranstaltungen anzubieten. Dazu gehört auch das weitläufige, lichtdurchflutete Atrium, das Herzstück des Campus. Mit seinen eingeschnittenen Innenhöfen, Brücken und Stiegen bietet es ein außergewöhnliches Raumerlebnis mit vielfältigen Blick- und Wegebeziehungen; gleichzeitig lädt es Mitarbeiter und Besucher zu informellen Treffen oder zum entspannten Verweilen ein. Die Themen Offenheit und Klarheit setzen sich in der Gestaltung der transparenten Fassaden fort. Die Architekten wählten eine Holzfassade mit hohem Glasteil, damit die Mitarbeiter den ungehinderten Blick in die grüne „Stadtlandschaft“ bekommen. „Wegen des vielen Grüns war für uns Holz ein wesentlicher Bestandteil unseres Materialkonzeptes. Vor allem wirkt es viel wärmer als beispielsweise Bürofassaden in Aluminium“, ergänzen Dieter Henke und Marta Schreieck. Im Jahr 2019 wird bei der Erste Group 200-jährige Unternehmensgeschichte geschrieben – städtebaulich und architektonisch haben sie bereits heute schon neue Maßstäbe gesetzt.

www.henkeschreieck.at
Architekten: Henke Schreieck Architekten www.henkeschreieck.at Fotos: Dieter Henke... mehr

Architekten:

Henke Schreieck Architekten
www.henkeschreieck.at

Fotos:

Dieter Henke
Ana Barros