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Smarte Ideen für das Schlafgemach

Nächtliche Erholung ist kostbarer denn je. Schön, wenn sie ungestört bleibt.

Smarte Ideen für das Schlafgemach
Stimmungsmacher ist „squareLED“ – Tapete nach Wunsch mit integrierten per Fernbedienung dimmbaren LEDs (Marburger Tapetenfabrik).
Smarte Ideen für das Schlafgemach
Beginnt jemand zu schnarchen, bewegt sich die „Smart Base“ Unterfederung sanft oder ihr Rückenteil richtet sich leicht auf (Auping).
Smarte Ideen für das Schlafgemach
Durch LEDs scheint Bett „Flai“ vom Designerduo Kaschkasch noch mehr zu schweben. Per Fernbedienung gedimmt, ermöglicht das Licht zudem Aufstehen ohne Hallo-Wach-Effekt (Müller Small Living).
Smarte Ideen für das Schlafgemach
Fernsehen statt Schafezählen: In die Füllung der „Sliding TV Door“ ist ein Monitor integriert (Raumplus).
Smarte Ideen für das Schlafgemach
Der „Spurhalte-Bett“ Prototyp ist inspiriert von der Automobiltechnik. Idee: Rollt eine Person auf die andere Seite des Bettes, wird mithilfe eines integrierten Förderbands die Matratze sanft weitergeschoben (Ford).
Eigentlich heißt es, unsere Bettumgebung sollte technikfrei sein, damit wir entspannt schlafen.... mehr

Eigentlich heißt es, unsere Bettumgebung sollte technikfrei sein, damit wir entspannt schlafen. Doch was, wenn der Partner so schnarcht, dass wir kein Auge zu tun, oder wenn er immer wieder in die Mitte rollt und die ganze Matratze beansprucht? Wie sieht es mit einer sanfter Beleuchtung für den Gang in das Bad aus oder mit einer TV-Lösung, die man nicht wahrnimmt, wenn sie ausgeschaltet ist? Manchmal sind es vielleicht doch einige elektronische Raffinessen, die zu einer besseren Nachtruhe verhelfen.

Professor Ingo Fietze ist Schlafmediziner an der Berliner Charité und Vorsitzender der Deutschen Stiftung Schlaf. Sein Anliegen: Die Erkenntnisse der Forschung weiterzugeben und aufzuklären, damit unsere Gesellschaft (wieder) besser schläft.

CUBE: Herr Professor Fietze, was ist aus wissenschaftlicher Sicht „gesunder Schlaf“?

Professor Ingo Fietze: Den hat man, wenn man siebeneinhalb bis acht Stunden schläft, mit einer guten Qualität, was die Verteilung der Schlafstadien betrifft, und morgens erholt aufwacht.

Und was bringt uns um den guten Schlaf?

In letzter Zeit dürften es vor allem Ängste sein, um die Gesundheit, vor der Zukunft, Angst um den Job und vor finanziellen Schwierigkeiten.

Kann man auch zu viel schlafen?

Ja, mehr als neun Stunden im Bett machen keinen Sinn. Schläft man länger als der Körper braucht, kann der Erholungseffekt der Nacht verloren gehen.

Welche Tricks haben Sie als Schlafforscher, um Ihre Nachtruhe positiv zu beeinflussen?

Regelmäßigkeit, zumindest an vier bis fünf Tagen die Woche. 30 Minuten vor dem Zubettgehen ein Ritual pflegen. Lesen, Musik hören, Yoga, autogenes Training ... und eine Tasse warmen Kräutertee trinken.

Was sollte man auf keinen Fall tun, wenn man nachts nicht schlafen kann?

Sich ärgern! Es kann schon 60–90 Minuten dauern bis man wieder müde wird. Daher ablenken, lesen, Radio oder TV einschalten oder was immer entspannt in der Nacht.

Zusammen mit der Deutschen Stiftung Schlaf haben Sie den Schlafbus ins Leben gerufen. Was können wir uns darunter vorstellen?

Wir wollen Schlafberatung für Groß und Klein anbieten. Denn die fehlt gänzlich in Deutschland. Es gibt zwar viele Schlaflabore, aber keine Beratungsstellen. Diese kostenlose Einzelberatung am Wohnort ist ein Service der Stiftung, den wir etwa acht Mal im Jahr anbieten wollen, immer in einer anderen Stadt in Deutschland.

www.schlafstiftung.de

Herr Fietze, wir danken Ihnen für das Gespräch.

(Erschienen im CUBE Magazin 02|20)

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