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Gartenillumination

Die Wohnzimmerachse als Lichtverlängerung in den Garten

Es ist nicht mehr weit, bis Gärten und Außenanlagen ihren alljährlichen Frühjahrsputz genießen... mehr

Es ist nicht mehr weit, bis Gärten und Außenanlagen ihren alljährlichen Frühjahrsputz genießen dürfen. Doch dieses Mal ist etwas anders. Anders im Sinne einer Themenerweiterung. Licht nimmt in diesem Jahr eine größere Rolle ein, als es bisher der Fall war. Das ist dem wachsenden Trend zu verdanken, auch private Häuser und Gartenanlagen in anspruchsvoller Weise zu illuminieren. Diese Gebäude verbreiten mit lichtakzentuierten Fassaden und dem sie umgebenden grünen Raum eine einladende und wohnliche Atmosphäre. Ihre beleuchteten Gärten erweitern die Wohnbereiche des Hauses und machen den Gesamtraum erlebbar.

Das ist einer der Gründe, warum immer mehr LEDs Einzug in den Außenbereich halten. Bevorzugt durch ihre meist filigrane Bauform, verstecken sich ihre Linien hinter Vorsprüngen und in Gebäudefugen. Dies kommt den seit längerem reduzierten Gestaltungsansätzen entgegen. Wenn dann als Solitär trotzdem ein schönes Lichtobjekt eine Freifläche dominiert, wird dies als akzentuierte Bereicherung empfunden. Dies scheint auch die aktuelle formale Entwicklung der Lichtobjekte für den Außenbereich widerzuspiegeln. Die rein funktionale Außenbeleuchtung weicht mehrheitlich einer atmosphärischen und wohnlichen Beleuchtung und ist in seiner Gesamtheit ein Zusammenspiel von Natur, Funktion und Ästhetik.

Besonders gefragt sind dabei die Modelle, die sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich geeignet sind. Die Doppelnutzung zeigt sich in der Formgebung analog zum Einrichtungsbereich. Ermöglicht wird dies durch mobile Leuchten, die sowohl batterie- als auch solarbetrieben funktionieren und jegliche Kabel obsolet werden lassen. Im besten Fall können die Leuchten getragen, aufgehängt, überall platziert und bei Nichtnutzung zusammengefaltet im Schrank verstaut werden.

Auch die Digitalisierung bildet ein Kernelement in der Außenbeleuchtung. Trotz eines reduzierten technischen Erscheinungsbildes verstecken sich so vielfältige Funktionen, wie etwa für das im Innenbereich bereits angewandte biologisch wirksame Licht – neudeutsch Human Centric Lighting. Mittels Bluetooth und App kann man vom Gartenstuhl mit über 16 Millionen Farbvarianten die passende Stimmung erzeugen. Nicht nur der Mensch, auch die Vegetation verfolgt ihren eigenen Biorhythmus. Das Geheimnis liegt nicht in einer überbordenden Helligkeit, sondern in harmonischen Übergängen von hellen zu dunklen Bereichen. Sie gliedern die Außenanlagen in Zonen und schaffen damit eine spannende Dramaturgie. Zum Beispiel etablieren sich zunehmend flexible LED-Lichtbänder, die sowohl Wegweiser als auch Bepflanzungsgrenzen zugleich sind.