Architektur
Artikel
Kategorie
Sie können noch Themenbereiche dazu wählen
Themen
Interior
Artikel
Themen
Kategorie
Sie können noch Themenbereiche dazu wählen
Garten
Artikel
Themen
Kategorie
Sie können noch Themenbereiche dazu wählen
Spezial
Artikel
Kategorie
Sie können noch Themenbereiche dazu wählen

EInfach anziehend

Durchdacht gestaltetes Modegeschäft für ein junges Publikum

Dank diverser städtebaulicher Maßnahmen hat die Bahnhofsstraße in Esslingen als Einkaufsmeile an... mehr

Dank diverser städtebaulicher Maßnahmen hat die Bahnhofsstraße in Esslingen als Einkaufsmeile an Bedeutung gewonnen. Besonders jüngere Menschen fühlen sich angesprochen und kommen hierher, um neue Trends zu entdecken. Eine Entwicklung, von der auch das Modehaus Kögel profitieren wollte und das Ladenlokal auf der Bahnhofsstraße 29 erwarb. Mit dem Wunsch, ein Geschäft zu kreieren, das vor allem eine junge Zielgruppe anspricht, beauftragte das Modehaus das Architekturbüro andOffice mit der Konzeptentwicklung. „Die Gestaltung sollte sich an eine junge Zielgruppe orientieren, dabei aber nicht die Bestandskunden verprellen“, erinnert sich Architekt Heiner Probst.

Entstanden ist ein Ladenlokal, das sich in zwei Hauptbereiche unterteilt: Im Zentrum befindet sich der helle, flexible und kreative Bereich für die Präsentation der Highlight-Produkte und angesagten Looks. Dieser wird im Bodenbelag durch einzelne weiß gekalkte, eingelegte Dielen im ansonsten vorvergrauten Holzboden zoniert. Die offene Decke mit sichtbaren Installationen wird im Zentrum des Shops durch Edelstahl-Kreissegmente bespielt und setzt einen weiteren Fokus auf die Fläche für Innovation und Zeitgeist, die sich ständig verändert und neu erfindet. Die Mittelmöbel und Warenträger bilden Präsentationsgruppen und lassen sich auf vielfältige Art und Weise gruppieren und verschieben. Die umliegenden Bereiche präsentieren sich dunkel und rau in einem urbanen Materialmix in Grautönen und Schwarz. Der Bodenbelag zieht sich auf die seitlichen und rückwärtigen Wände nach oben. Dort bildet er Sockel und Nahreserve und löst die Raumkante von Boden zu Wand auf. Zwischen den Nahreserven spannt ein filigranes Stahltragwerk aus schwarzen Cubes. Es bildet Rückwandmöbel und lässt sich über Rauchglas-Einlegeböden für Hänge- und Legeware anpassen. Ebenso folgen die Mittelmöbel und die Kasse aus schwarz durchgefärbtem MDF dem dunklen Material- und Farbkanon des Grundsettings. „Diese beiden unterschiedlichen Raumzonen schaffen eine klare Struktur und einfache Orientierung für die Kunden“, erläutert Architekt Thorsten Blatter.

www.andoffice.com

Architekten: Architekturbüro andOffice www.andoffice.com Fotos: Dirk Wilhelmy... mehr

Architekten:

Architekturbüro andOffice
www.andoffice.com

Fotos:

Dirk Wilhelmy
www.wilhelmy-fotografie.de

NEUES AUS DEN
CUBE-REGIONEN
Wir informieren Sie regelmäßig über interessante Projekte aus neun Metropolregionen
(Sie bekommen eine E-Mail mit einem Bestätigungslink)