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Ein neuer Mittelpunkt

Neubau belebt Borbecks Innenstadt

Mit der Schließung des Karstadt- und Hertie-Kaufhauses verlor der Stadtteil Essen-Borbeck einen... mehr
Mit der Schließung des Karstadt- und Hertie-Kaufhauses verlor der Stadtteil Essen-Borbeck einen zentralen Anlaufpunkt. Nach einem Jahr Baustelle ist nun das neue SB-Warenhaus fertiggestellt. Mehr Verkaufsfläche, mehr Parkplätze und eine einladende Fassade aus rotem Ziegelstein sollen den Bürgern wieder Lust aufs Einkaufen machen.

Mitten im Zentrum gelegen, schließt das neue Gebäude dreiseitig an die Fußgängerzone der Gerichtsstraße an. Den südlichen Abschluss des Grundstückes bildet die Borbecker Straße, eine der Haupterschließungsstraßen des Stadtteiles. Entworfen wurde der kompakte, viergeschossige Baukörper von Jürgensen & Jürgensen Architekten aus Köln. Das riesige Gebäude mit Tiefgarage nimmt nahezu die gesamte Grundstücksfläche ein. Die oberen Geschosse sind mit rotbraunem Ziegelmauerwerk verkleidet, horizontale Lisenen gliedern die Mauerwerksflächen bereichsweise. Hellgrauer Architekturbeton mit eingelegten Ziegelbändern und anthrazitfarbene Aluminiumfassaden lockern den komplexen Baukörper auf.
Um den umfangreichen funktionellen Anforderungen gerecht zu werden und einen Niveauunterschied von etwa 7 m in südlicher Richtung auszugleichen, wurde die Erdgeschossebene gegenüber der Fußgängerzone in der Gerichtsstraße angehoben. Über eine großzügige Freitreppe aus Betonwerkstein sowie eine flache Rampe wird das Erdgeschoss der zweigeschossigen Verkaufsfläche an die Fußgängerzone angebunden. Kleinere Läden sind der Verkaufsfläche des SB-Marktes vorgelagert und nehmen mit ihrer Größe die Maßstäblichkeit der umgebenden Einzelhandelsflächen auf. Die vorhandene Gefällesituation wurde genutzt, um die zweigeschossige Tiefgarage des Neubaus an die öffentlichen Verkehrsflächen anzubinden.

Durch die Umgestaltung der Fußgängerzone wurde der Eingang des SB-Marktes freigestellt und bietet so künftig mehr Platz für Veranstaltungen und Märkte. Der vorhandene Baumbestand wurde durch Baumreihen aus schmalkronigen Amberbäumen ersetzt, die dem Platz Atmosphäre und Lebendigkeit verleihen.

www.juergensen-architekten.de
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Jürgensen Architekten
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Fotos

Margot Gottschling