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Der Name ist Programm

Architektur mal anders

Der Name des Architekturbüros scheint hier Programm: Anders. Dipl.-Ingenieur Architekt... mehr

Der Name des Architekturbüros scheint hier Programm: Anders. Dipl.-Ingenieur Architekt Hans-Peter Anders aus Bochum schuf für eine vierköpfige Familie ein Wohnhaus, das sich in vielerlei Hinsicht von der umliegenden Architektur unterscheidet.

Das liegt nicht nur allein daran, dass das Haus mit 450 m² äußerst großzügig ist, über ein Gästeappartement und einen eigenen Fitnessbereich verfügt. Oder daran, dass es auf einem Grundstück liegt, das zu den attraktivsten Lagen in Bochum gehört. Es ist die außergewöhnliche Architektur, die das Haus zu einem wahren Blickfang macht. Das ganze Volumen des Hauses ist von der Straßenseite aus zunächst gar nicht zu erfassen. Erst, wer den Garten betritt, erkennt, dass sich das Gebäude in Hanglage zum Garten hin erweitert. „Der Baukörper ist klar und im Erdgeschoss L-förmig gegliedert. Die Eltern- und Kinderbereiche im Obergeschoss sind als Kuben aufgesetzt, verbunden durch die Galerie im alles überragenden Wohnkubus“, erklärt Architekt Hans-Peter Anders das Konzept des Hauses. Der Grundriss öffnet sich durch den gläsernen Wohnkubus nach Südwesten, während zum Nachbarhaus und der Straße hin die Öffnungen auf das Notwendigste reduziert wurden. Nach Westen und Süden dagegen, fällt der Blick ungehindert auf eine Pferdewiese und auf ein Feld mit anliegendem Bauernhof.

Der untere Teil des Einfamilienhauses ist verputzt. Im Kinder- und Elternbereich im Obergeschoss haben die Architekten mit der Thermoholz-Verkleidung aus Buche einen starken Akzent gesetzt. Der Wohnkubus ist vollständig verglast. Als Sonnenschutz dient eine im Glas liegende Jalousie. „Die Fenster im Erdgeschoss an der Straßenseite haben schaltbares LCD-Glas, das auf Knopfdruck transparent oder milchig wird“, so Anders.
So zukunftsorientiert und nachhaltig wie Form und Funktion des Gebäudes ist auch die Haustechnik. Das Bauwerk wird durch eine Erdwärmepumpe geheizt und gekühlt. Für frische Luft sorgt im gesamten Haus eine Zwangslüftung mit Wärmetauscher. Haustechnik und Beleuchtung werden ganz aktuell per Bussystem gesteuert. Die Toiletten, die Waschmaschine und die Gartenbewässerung werden durch eine Regenwasserzisterne gespeist.

Das Wohnhaus, das zwischen der Bochumer Innenstadt und dem Stadtteil Stiepel in Bochum Wiemelhausen liegt, ist anders – im wahrsten Sinne.

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