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Der Preis der Sieger

BDA-Architekturpreis Nike 2022 für Jüdisches Museum Frankfurt am Main – Weitere sieben Preise in Deutschland

Vorschau: 01_Grosse_Nike_Ju-disches-Museum_Norbert-Miguletz

Jüdisches Museum, Frankfurt am Main; Foto: Norbert Miguletz

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John-Cranco-Schule, Stuttgart; Foto: Brigida González

Vorschau: 03_Nike_Komposition_Museum_Su-dwestfalen_Brigida-Gonza-lez

Museums- und Kulturforum Südwestfalen, Arnsberg; Foto: Brigida González

Vorschau: 04_Nike_Neuerung_Forschungsha-user_PK-Odessa

Forschungshäuser Bad Aibling; Foto: PK Odessa

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Verwaltungsgebäude mit Dachgewächshaus, Oberhausen; Foto: hiepler, brunier

Vorschau: 06_Nike_Fu-gung_Hochschule-Schauspielkunst_SchneppRenou2

Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Berlin; Foto: Schnepp Renou

Die Große Nike, der höchstrangige Architekturpreis des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten BDA, geht an das Jüdische Museum Frankfurt am Main von Staab Architekten, Berlin. Mit einer geschickten Kombination aus Bestands- und Neubau wurde eine gleichzeitig öffentliche wie intime urbane Bühne inszeniert.

„Das im historischen Palais am Main untergebrachte Jüdische Museum hat mit seinem Erweiterungsbau eine verblüffende und selbstverständlich wirkende städtebauliche Neuorientierung erfahren.
Das Jüdische Museum steht für den Wunsch, trotz aller Schwierigkeiten in einer noch immer interkulturell mit sich hadernden Gesellschaft möglichst unbeschwerten Raum für Begegnung zu schaffen.“ (Jury)

In sechs aktuellen Kategorien wurden außerdem „Niken“ vergeben. Der Sonderpreis „Klassik-Nike“ bescheinigt der Wohnanlage Genter Straße 13 in München (1969–72 von Otto Steidle mit Doris und Ralph Thut), sich über Jahrzehnte in der Nutzung bewährt zu haben. Eine unabhängige Jury hatte die „Nike“ im März entschieden; am 21. Mai nun wurde der Preis im Neuen Museum in Nürnberg feierlich verliehen – einem Bau von Volker Staab, der überdies 2011 den Großen BDA-Preis erhalten hatte.

Nike ist die Siegesgöttin der antiken griechischen Mythologie, und der Architekturpreis Nike ist der „Preis der Sieger“, denn nominiert werden in der Regel solche Projekte, die bei den Preisverfahren der 16 BDA-Landesverbände bereits erfolgreich waren.

Der Architekturpreis Nike 2022 würdigt Architektinnen und Architekten sowie Bauherrinnen und Bauherren für vorbildhafte Beiträge zu Architektur und Städtebau. Die sechs Preiskategorien Symbolik, Atmosphäre, Fügung, Komposition, Soziales Engagement und Neuerung, in denen jeweils eine „Nike“ vergeben wurde, veranschaulichen die Vielfalt architektonischer Qualitätskriterien. Ein Bauwerk, das allen Preiskategorien in besonderer Weise gerecht wird, ehrt der BDA mit der „Großen Nike“, einer Plastik des Bildhauers Wieland Förster.

Der Jury unter Vorsitz der Architektin Marika Schmidt, die 2019 die Nike für Soziales Engagement gewonnen hatte, gehörten weiterhin die BDA-Präsidentin Susanne Wartzeck, Hanns Martin Römisch, vormals beim Erzbischöflichen Ordinariat des Bistums München und Freising und Bauherr der Großen Nike 2019, sowie die Architektinnen Sonja Moers und Christina Jagsch, der Architekt Alexander Poetzsch und die Fernsehredakteurin Sabine Reeh an. Die Jury wählte aus den nominierten Projekten diese Preisträger aus:

Große Nike
Jüdisches Museum, Frankfurt am Main
Staab Architekten, Berlin
Stadt Frankfurt am Main, vertreten durch den Magistrat – Kulturamt, vertreten durch Museumsbausteine Frankfurt

Nike für Atmosphäre
John-Cranko-Schule, Stuttgart
Burger Rudacs Architekten, München
Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Stuttgart

Nike für Komposition
Museums- und Kulturforum Südwestfalen, Arnsberg
bez + kock architekten bda, Stuttgart
Hochsauerlandkreis, vertreten durch Landrat Dr. Karl Schneider, Kreishaus Meschede

Nike für Neuerung
Forschungshäuser Bad Aibling
Florian Nagler Architekten GmbH, München
B&O Gruppe, Bad Aibling

Nike für Symbolik
Verwaltungsgebäude mit Dachgewächshaus, Oberhausen
Kuehn Malvezzi, Berlin
OGM Oberhausener Gebäudemanagement GmbH

Nike für Soziales Engagement
San Riemo, München
Arge Summacumfemmer und Büro Juliane Greb, Leipzig
Kooperative Großstadt eG, München

Nike für Fügung
Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, Berlin
O&O Baukunst, Berlin
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Berlin

Klassik-Nike
Wohnanlage Genter Straße 13, München (1969–1972)
Otto Steidle mit Doris und Ralph Thut

www.bda-bund.de
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