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"architect meets innovations"

Architect@work am 13. und 14. September in Hamburg

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Fotos: architect@work

Gleiches, bewährtes Konzept, viele neue Protagonisten: Die Architect@work Hamburg öffnet am 13. und 14. September ihre Tore, um ihr architektur- und designaffines Publikum wieder mit prämierten Produktinnovationen und inspirierenden Talks zu verwöhnen. Die exklusive Messe komplett ausgebucht – die 184 Aussteller*innen freuen sich auf persönliche Gespräche und die Live-Präsentation der Neuheiten. Gerahmt wird das bunte, inspirative Treiben von der Sonderschau LEICHT.BAU von raumprobe, die bereits in Zürich begeisterte Besucher*innen zählte. Kurator Hannes Bäuerle von raumprobe konzentrierte sich diesmal auf den Leichtbau und rückt mit der Ausstellung Aspekte weit über Gewichtsreduktion, Wabenplatten oder federleichte Konstruktionen hinaus in den Mittelpunkt. Nicht fehlen dürfen natürlich auch die beiden Formate von World-Architects: Die Projektausstellung widmet sich ebenfalls dem Hauptthema „Leichtbau“ - dazu werden 40 Projekte gezeigt und Interviews können nachgehört werden – während die Fotokollektion noch einmal die „Gesunden Materialien“ aufgreift in Form einer vielfältigen, spannenden Auswahl zeitgenössischer, internationaler Projekte.

Die Hamburger Vortragsreihe eröffnet am ersten Messetag Joachim Stumpp von raumprobe Stuttgart mit seinem Beitrag „LEICHT.BAUEN – Materialien von federleicht, vielschichtig bis niederkomplex“. Darin wird es unter dem Fokus Leichtbau insbesondere um das Bauen mit Hochleistungsfasern, Verbundwerkstoffen oder Sandwichmaterialien gehen. Dazu stellt er die neuesten Materiallösungen, innovative Fertigungstechnologien und wegweisende Produkt- und Anwendungsbeispiele vor. Kim Le Roux von LXSY Architekten Berlin spricht über zirkuläres Bauen in der Praxis und beleuchtet die Wege zu einer kreislauffähigen Architektur. Außerdem wird sie anhand der Projekte CRCLR-House in Berlin und dem neuen Stöckach in Stuttgart zeigen, wie alternative Planungs- und Bauprozesse aussehen können. Der Dritte am Wort ist Tim Hupe von Hupe Flatau Partner Hamburg mit seinem Thema „Ewig leicht“, der die These vertritt, dass Entmaterialisierung nicht erst in der jüngeren Diskussion ein zentrales Thema der Architekturdebatte ist. Aus den Formeln „Materie / Raum“ und „Materie / Zeit“ in Hinblick auf die Dauerhaftigkeit, wird er auf spannende Weise das Verhalten von Entmaterialisierung und Dauerhaftigkeit zueinander herleiten und der Frage auf den Grund gehen, um die aktuelle Diskussion nicht an die Technokratie zu verlieren.

Aufschlussreich wird es auch am zweiten Messetag, denn die Zukunft des Bauens wird kontrovers diskutiert. Dieser Meinung ist auch DGNB Präsident Prof. Amandus Samsøe Sattler, der mit seinem Beitrag „Einfach Bauen: Wie schwer ist leicht genug?“ diese Kontroverse aufgreifen wird: Die einen sagen, dass wir so leicht wie möglich bauen sollten, andere sehen nach wie vor im massiven, schweren Bauen große Vorteile. Die Entscheidung, wie schwer leicht genug ist, hängt weiterhin von vielen Parametern und der Lebenszyklusbetrachtung ab. Auf ihn folgt Dr. Stefanie Weidner von Werner Sobek Hamburg, die das Publikum mit ihrem Vortrag „Reduktion und Minimierung: Leichtbau als Grundlage“ in ihren Bann ziehen wird. Dabei geht es um die Frage, wie wir unser Bauvolumen reduzieren und trotzdem das Wohlbefinden von Bewohner*innen und Nutzer*innen in Gebäuden fördern können? Denn der Baubranche muss ein gewisser Spagat zwischen Reduktion und Anspruch für eine Transformation aus neuen (und alten) Ansätzen machen. Last but not least lässt Guido Roth von ADEPT Hamburg aufhorchen, wenn er zum Thema „Globale Strategien – Zirkuläres Design – Menschlicher Maßstab“ Stellung nimmt. Er wird in seinem Vortrag einige der jüngsten Projekte des Büros vorstellen, wie das Braunstein Taphouse, die Volksbank Bargteheide und das Haus der Jugend im Hammer Park, bei denen Nachhaltigkeit, Wiederverwendbarkeit und ein zirkulärer Ansatz beim Bauen im Mittelpunkt stehen. An dieser Stelle noch ein wichtiger Hinweis: Grundsätzlich wird der Besuch der Vorträge nach § 5 Abs. 1 Satz 1 der Fortbildungssatzung der Hamburgischen Architektenkammer anerkannt.

Wer sich hier in Hamburg noch immer nicht sattgehört hat, hat schon im Oktober die nächste Möglichkeit in Stuttgart bei der Architect@work am 25. und am 26. Oktober 2023, aber auch im Dezember in Düsseldorf am 6. und am 7. Dezember 2023 die nächsten spannenden Fachvorträge zu hören.

www.architectatwork.de

 

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