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Verschachtelt und vergoldet

Zwei Mehrfamilienhäuser mit Blick auf den Ammersee

Es ist nicht einfach, in eine gewachsene Dorfstruktur einen Neubau zu stellen, der sich in die... mehr

Es ist nicht einfach, in eine gewachsene Dorfstruktur einen Neubau zu stellen, der sich in die Umgebung „einfügt“, wie es oft heißt. Das ist hier auch gar nicht intendiert, man kann nicht Anpassung heischend im oberbayerisch-dörflichen Stil bauen, das wäre gebauter Kitsch.

Hier in der Bahnhofstraße in Schondorf entstanden nun zwei Mehrfamilienhäuser am Hang. Besonders die golden schimmernde Besenstrich-fassade – ein riskantes Experiment – wirkt anziehend. Man möchte sie anfassen und schauen, ob Goldstaub an den Fingern kleben bleibt.

Das 2.300 m² große Grundstück liegt etwa auf halber Strecke zwischen Bahnhof und dem Ammersee. Fünf Minuten zum Zug oder fünf Minuten zur Seepromenade mit Dampfersteg und den dortigen Lokalitäten stehen die beiden Häuser mit insgesamt elf Wohneinheiten.

Der Entwurf für die beiden Häuser stammt von Jo Güth, einem ortsansässigen Architekten, der sein Büro in München hat. Die beiden in sich verschobenen Baukörper stehen versetzt am Hang und werden mit großzügigen Terrassen- und Balkonflächen raffiniert verschachtelt. „Eine aufgelockerte, mehrschichtige und maßstäbliche Baukörperskulptur,“ erläutert Jo Güth. Verschiedenfarbige Sonnenmarkisen betonen charmant die goldschimmernde Fassade. Die Wohnungen sind zwei, drei und vier Zimmer groß und variieren zwischen 80 und 160 m². Ab dem ersten Stock hat man Seeblick nach Osten – und natürlich besonders von den Penthouse-Wohnungen bietet sich eine traumhafte Aussicht rundherum. Alle Wohnungen sind barrierefrei und verfügen über eine Fußbodenheizung, die mit Pellets gespeist wird. Die Parkettböden sind aus Eichenholz. Jede Wohnung ist mit zwei Bädern ausgestattet. Selbstverständlich gibt es Aufzüge und auf den freien Dachflächen sind Photovoltaikpaneele angebracht. Die Einfahrt zur Tiefgarage mit 20 Stellplätzen liegt straßenseitig und ist unter den beiden Baukörpern in den Hang geschoben. Die Gartenanlagen gestaltete der Landschaftsarchitekt Wolfgang Pangratz gemeinsam mit dem Architekten.

Der Schondorfer Bauherr hat sich selbst ein zusätzliches Einfamilienhaus vom selben Architekten entwerfen lassen, das über den beiden Gebäuden am Hang liegt.

www.jo-gueth-architekt.de

Architekt: Jo Güth www.jo-gueth-architekt.de Landschaftsarchitekt: Pangratz & Keil... mehr

Architekt:

Jo Güth
www.jo-gueth-architekt.de

Landschaftsarchitekt:

Pangratz & Keil
www.panlandschaft.de

HLS:

IPV Ingenieurgesellschaft
www.ipv-muenchen.de
Gipser Haustechnik
www.gipser-haustechnik.de

Fenster:

Hans Greimel
www.greimel.com

Elektro:

Elektro Zehetbauer
www.elektro-zehetbauer.de

Photovoltaik:

Elektro Ecker
www.elektroecker.de

Tischler:

Formschön Clemens Buck
www.formschoen.biz

Zimmerer:

Echter Holzbau
www.holzbau-echter.de

Schlosser:

Schlosserei Streidl
Telefon: 08192/1451

Fliesen:

Die Fliese Verlegung
www.die-fliese.com

Maler:

Erwin Forster Maler
www.malerforster.de

Parkett:

Robert Falter Modern Wohnen
www.modern-wohnen.com

Schindeln:

Schindeler
www.waelder-schindeler.at

Landschaftsbau:

SE-Bau-Landschaftsbau
www.sebaugmbh.de

Schließanlage:

Schlüsselbörse Sailer
www.schluesselboerse.de

Fotos:

Klaus Mauz