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Entlang der Rheinaue

Wohnen in Sürth wird bei Kölnern immer begehrter

Das ca. 7.400 m² große Areal der Wohnbebauung „Am Greinshof “ liegt im südlich gelegenen Kölner... mehr

Das ca. 7.400 m² große Areal der Wohnbebauung „Am Greinshof “ liegt im südlich gelegenen Kölner Stadtteil Sürth in unmittelbarer Rheinlage. Aufgrund seines dörflichen Charakters und den umliegenden Grünflächen hat sich Sürth in den vergangenen Jahren zu einem bevorzugten Wohnstandort Kölns entwickelt. Die überwiegend dreigeschossigen Häuser am Ufer bilden durch ihre Größe und Gestaltung einen harmonischen städtebaulichen Übergang von einem angrenzenden, siebengeschossigen Wohnhaus im Nord-Osten zur kleinteiligen Ortsbebauung rheinaufwärts.

Das für den Bauherren Doetsch Bauträger GmbH & Co. KG von den Kölner Architekten Jürgensen & Jürgensen entworfene Gebäudeensemble, das sich auf dem Grundstück des ehemaligen Greinshofes befindet, besteht aus vier sich entlang des Rheinufers entwickelnden Gebäuden mit Eigentumswohnungen und vier kammartig dazu angeordneten Reihenhausgruppen. Entlang der Straße „Am Rheinufer“ nehmen die Geschosswohnungsbauten die vorhandenen städtebaulichen Kanten der Nachbarbebauung auf und öffnen sich mit ihren eingeschnittenen Loggien, Dachterrassen und Gärten zur Rheinaue hin. „Gläserne Fugen“ gliedern die Gebäude entlang des Rheinufers. Dabei wechseln sich bei der Fassadengestaltung Ziegelmauerwerk und weißer Putz kontrastreich ab. Statt der sonst verwendeten, unterschiedlich farbigen Holzfenster, die sich lichtgrau im Sichtmauerwerk und naturfarben in den weißen Putzfassaden präsentieren, kamen im Bereich der großflächigen Verglasungen, wie den „Glasfugen“ und den Treppenhausverglasungen Aluminiumfassaden, überwiegend in Pfosten-Riegel-Konstruktion zur Ausführung. In Verbindung mit den nach Süd-Westen ausgerichteten Reihenhausgruppen entstehen zwischen den Gebäuden großzügige Freibereiche, die den Bewohnern der Einfamilienhäuser überwiegend als Gartenfläche dienen. Fußläufig zu erschließende Wohnwege zwischen den Ein- und Mehrfamilienhäusern sorgen für kurze Verbindungen und unterstützen die nachbarschaftliche Kommunikation. Gestaltet wurden die Freiflächen von den Kölner Landschaftsarchitekten Lill + Sparla, die Ziegelmauerwerk für Stützmauern und Gartenhäuser, hellgraue Pflasterbeläge und Sichtbeton für Wege und Treppen als Ergänzung zum Materialkontext im Bereich der Außenanlagen wählten. Einheimische Baumgruppen und eine Einfriedung der Gärten mit Hainbuchenhecken sorgen für geschützte Freibereiche. Über eine Zufahrtsrampe an der Straße „Am Greinshof “ wird die eingeschossige, natürlich belüftete Tiefgarage der Wohnanlage erschlossen, in der 72 Stellplätze zur Verfügung stehen. Sowohl die Treppenräume der Geschosswohnungen als auch die Kellerräume der Reihenhäuser sind über Sicherheitsschleusen von der Tiefgarage aus zu betreten. Die Wände der Tiefgarage wurden, wie die Kellerwände des Untergeschosses, aus Gründen des Hochwasserschutzes aus wasserundurchlässigem Beton errichtet.

Bei der Ausstattung der Wohnungen kamen Massivholzböden aus Eiche, fein gespachtelte, weiße Wandflächen und Feinsteinzeug in den Bädern zur Ausführung. Im Bereich der Boden- und Wandgestaltung wurden die Einfamilienhäuser in Eigenleistung durch die Erwerber ausgebaut. Sämtliche Eigentumswohnungen sind mit einer Fußbodenheizung versehen, wobei die Wärmeerzeugung für jedes der vier Wohngebäude getrennt über eine zentrale, gasbefeuerte Kesselanlage erfolgt. Trotz der insgesamt hohen städtebaulichen Verdichtung entstanden private Rückzugsbereiche und geschützte, halböffentliche Zonen.

www.juergensen-architekten.de

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Architekten

Juergensen Architekten
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Fotos

Tomas Riehle
www.tomas-riehle.de

Ralf Baumgarten
www.photography.ralfbaumgarten.com