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Wohnen an der Magistrale

Durchdachter Entwurf schafft attraktive Wohnungen in schwieriger Lage

Das Grundstück an den Straßen An der Verbindungsbahn/Ecke Durchschnitt in Rotherbaum galt... mehr

Das Grundstück an den Straßen An der Verbindungsbahn/Ecke Durchschnitt in Rotherbaum galt aufgrund seiner Lage an einer viel befahrenen Hauptverkehrsstraße mit angrenzender Bahntrasse ein Jahrzehnt lang als schwierig bebaubar. Der wachsende Wohnungsmangel und der Trend des „Wieder-in-der-Stadt-Wohnen-Wollens“ gaben dann doch den Startschuss für dieses Projekt. Nicht zuletzt durch den Mut der Bauherrin, die GS Bau GmbH, ist eine hochwertige Immobilie mit unterschiedlichsten Wohnkonzepten und einer für innerstädtische Gründerzeitquartiere typischen Gewerbefläche entstanden. Das von LRW Architekten und Stadtplaner realisierte Projekt zeigt, wie attraktives, innerstädtisches Wohnen auch an lärmintensiven Magistralen gelingen kann und beweist, dass Schallschutz wohnlich und hochwertig lösbar ist.

Durch die Schließung des Blocks und den neu gewonnenen, ruhigen Innenhof ergibt die Nachverdichtung auch für die Nachbarschaft einen enormen Mehrwert. Dies fördert die Akzeptanz von Verdichtung in der Stadt im Allgemeinen. Das Thema Lärm beeinflusste den Entwurf des Gebäudes signifikant. Durch größere Gebäudetiefe und Verlagerung der Gebäudemasse an die Straße Durchschnitt wurde möglichst viel Wohnfläche in dem „ruhigen“ Baukörperbereich angesiedelt. An der lärmintensiven Seite der Straße An der Verbindungsbahn ist dagegen eine geringere Gebäudetiefe und somit die Möglichkeit des „Durchwohnens“ geschaffen worden. Dieser Zuschnitt ermöglicht sowohl ein natürliches Lüften zum geschützten Innenhof als auch den unverbauten Blick über Planten un Blomen bis zur Speicherstadt und Hafencity mit Elbphilharmonie.

Die Straßenfassaden zeigen trotz der Schallschutzanforderungen die vertraute Formensprache des Geschosswohnungsbaus. Sie sind in Anlehnung an die stark ornamentierten, profilierten und sowohl vertikal als auch horizontal gegliederten sowie durch Erker und Balkone geprägten benachbarten Gründerzeitbauten sensibel durch Materialkomposition und Gebäudekubatur gegliedert. Die Hofseiten sind in hellem Putz mit einem Sockel aus Verblendmauerwerk realisiert. Die beiden obersten Geschosse sind in Anlehnung an die „Mansarden“ der Gründerzeitbauten als steile Schrägdächer gestaltet.

Es entstanden 63 Eigentumswohnungen, 44 davon 2-Zimmer Mikroapartments mit 45 m². An der Straße An der Verbindungsbahn gibt es überwiegend übereinander gestapelte Maisonettes mit separaten Eingängen im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss als kleine Stadthäuser sowie im zweiten und dritten Obergeschoss mit hofseitigen, individuellen Zugängen vom Laubengang. Zwei weitere Maisonettes im vierten bis sechsten Obergeschoss werden vom Treppenhaus erschlossen. In den oberen Geschossen liegen Panoramasuiten mit bis zu 165 m² Wohnfläche. In der Straße Durchschnitt sind eingeschossige Wohnungen mit Loggien, Balkonen und Dachterrassen sowie große Loftwohnungen im sechsten Obergeschoss angesiedelt.

www.lrw-architekten.de

Architekten: LRW Architekten www.lrw-architekten.de Fotos: Ulrich Hoppe... mehr

Architekten:

LRW Architekten
www.lrw-architekten.de

Fotos:

Ulrich Hoppe
www.ulrich-hoppe.de

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