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Stadtstruktur weiterbauen

Neues Wohnen in der Innenstadt

Die Entwicklung des innerstädtischen Quartiers in der Nähe des Michels durch das Architekturbüro... mehr
Die Entwicklung des innerstädtischen Quartiers in der Nähe des Michels durch das Architekturbüro KBNK Architekten bietet eine große Vielfalt an Wohnungen im gewachsenen Kontext. Durch das Nebeneinander von Bestand und Moderne schafft das Viertel zwischen Ludwig-Erhard-Straße, Englischer Planke und Zeughausmarkt einen neuen Baustein in den gewachsenen Strukturen. Die beiden Neubauten mit insgesamt 57 Wohneinheiten verknüpfen Alt und Neu und bauen die Stadtstruktur an diesem Ort zeitgemäß weiter.

An der Gerstäckerstraße bilden zwei neue Baukörper einen innenstädtischen Gartenhof von großer Qualität. Die Proportion und die gewählte einheitliche Formgebung, die einer Pixelstruktur entspricht, sollen die verschiedenen Funktionsbereiche und Nutzungsansprüche so miteinander verschmelzen, dass im Hof eine größtmögliche Weite suggeriert wird. Die Maßstäblichkeit des Gebäudeensembles passt sich den umliegenden Nachbargebäuden an und unterstützt die Verzahnung von Alt und Neu zu einem harmonischen Ganzen. Der Entwurf bietet somit eine dem Standort entsprechende gegliederte Kubatur, ausgehend von sechsgeschossigen Gebäuden sind Teilbereiche sowohl fünf- als auch viergeschossig ausgeführt worden. Ein nachhaltiges Konzept auch im Hinblick auf Gebäudetechnologie wird der Grundstein für das zukünftige Miteinander im Quartier sein.

Analog zu den lebendigen Strukturen des Viertels bieten die Neubauten ein vielfältiges Wohnungsangebot für unterschiedliche Bedürfnisse. Die Ausrichtung zum grünen Innenhof spiegelt sich in der Grundrisstypologie und in der Ausformulierung der Fassaden wieder. Großzügige Balkone, Loggien und Mietergärten im Erdgeschoss schaffen für die Bewohner ein hohes Maß an Wohnqualität. Durchgesteckte, fließende Grundrisskonzepte ermöglichen eine Vielzahl von unterschiedlichen Wohnungszuschnitten, die flexibel an die jeweilige Lebenssituation angepasst werden können. Die Wohnungen organisieren sich um einen Treppenhauskern, die Sanitärzonen liegen überwiegend an den Außenwänden, der Wohn- und Küchenbereich kann wahlweise getrennt oder verbunden werden, schaltbare Räume und flexible Trennwände ermöglichen den Bewohnern vielseitige Nutzungsvarianten.

Mit der zurückhaltenden Gestaltung der Außenanlagen und der Schaffung von Wegebeziehungen, den Einsatz von Mauern und Hecken, durch die vorgelagerten privaten Gärten und die Anordnung von Spielflächen in den halböffentlichen Zonen zwischen den Baukörpern wird ein qualitätsvolles Wohnen in der Stadt unterstützt. Das Zusammenspiel zwischen Architektur, Einbindung im Quartier und Identifikation der zukünftigen Bewohner ist maßgeblich für eine gelungene Nachbarschaft.

www.kbnk.de
Architekten KBNK Architekten www.kbnk.de Fotografie Carsten Brügmann... mehr

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KBNK Architekten
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Fotografie

Carsten Brügmann
www.carstenbruegmann.de