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Ein Haus auf dem Haus

Die Alternative zum einfachen Dachstuhlausbau

Mit dem Ziel, Strukturen ihrer eigentlichen Form zu entheben und sie in einer lebensräumlichen... mehr

Mit dem Ziel, Strukturen ihrer eigentlichen Form zu entheben und sie in einer lebensräumlichen Gesamtskulptur zu verschmelzen, wurde auch diese Aufstockung von zwei Gründerzeitlichen Häusern in Hamburg entsprechend umgesetzt. Dabei wurde bewusst das alte Dach abgetragen und die Fläche als Bauplatz verstanden und genutzt. Auf diese Weise konnte ein „Haus auf dem Haus“ in Massivbauweise aus Beton, Ziegelsteinen, Stahl und Glas mit fließenden Räumen und Galerien entstehen. Eine Vorgehensweise, die zwar aufwändiger in der Umsetzung ist, dafür aber der Gestaltung vom Wohnkonzept deutlich mehr Freiraum lässt. Der Mehrwert an Raum und Bauqualität rechtfertigt diese Vorgehensweise. Ebenso wie die Tatsache, dass auf diese Weise eine längerfristige Lösung geschaffen werden kann.

Über die Jahre hinweg entwickelte der Hamburger Architekt Johannes Vogelsanger Bausysteme, deren Baukosten brutto unter 3.000 Euro pro Quadratmeter liegen. Da gerade in beliebten Citylagen Bauplätze gleichermaßen begehrt wie rar sind, kann mit Hilfe der Dachaufstockungen neuer Raum für individuelle Wohnideen geschaffen werden. Das „Haus auf dem Haus“ in Verbindung mit Dachterrassen und Dachgärten spricht Menschen an, die eine exponierte Citylage mit einem Haus im Grünen verbinden wollen.

Ausgebaute Dachstühle haben oftmals ein „Barackenklima“ und meist müssen große Abstriche an die räumlichen Qualitäten und Grundrissgestaltung gemacht werden. Durch die „Haus auf dem Haus“-Methode in massiver Bauweise werden diese Nachteile ausgeschlossen und zugleich ein besseres Wohnklima erreicht. Ein sicherer und hoher Werterhalt und günstige Unterhaltskosten sind die Vorteile eines solchen Neubaus. Gerade in einer Zeit von günstigen Bauzinsen und einer hohen Nachfrage nach individuellem Citywohnraum lässt sich ein derartiges Bauvorhaben gut über die Bank finanzieren – zumal die Kosten über die Mieteinnahmen gedeckt werden können. Um ein optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis zu erreichen, sollte beim Schaffen von Mietwohnungen darauf geachtet werden, dass die einzelnen Wohneinheiten zwischen 80 und 120 m² liegen, empfiehlt der verantwortliche Architekt Johannes Vogelsanger.

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