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Ein Familiengarten für Jahrzehnte

Ruhe-Oase mit Freizeitmöglichkeiten gleich hinterm Haus

Zeitgleich mit der Villa, die im Jahre 2000 im klassizistischen Stil neu errichtet wurde, konnte... mehr
Zeitgleich mit der Villa, die im Jahre 2000 im klassizistischen Stil neu errichtet wurde, konnte auch der Privatgarten als exklusiver Familiengarten angelegt werden. Dabei prägt vor allem der alte Baumbestand der angrenzenden Parks und Gärten die Kulisse des im Hamburger Westen gelegenen Grundstücks. Die bereits vom Vorbesitzer in den 50er/60er Jahren gesetzten Rhododendren, welche inzwischen zum Teil über vier Meter hoch sind, wurden in der Bauzeit behutsam freigelegt und als Sichtschutz am Rand der neuen Gartenanlage integriert.

Aufgrund der Größe des Grundstücks sollte den Wünschen der Eigentümer entsprechend vor allem die Bepflanzung im hinteren Bereich möglichst pflegeleicht angelegt werden. Um dies zu erreichen, entschied sich der Landschaftsarchitekt, die hinteren Beetflächen mit robusten, bodenbedeckenden Stauden wie zum Beispiel Elfenblume, wintergrüner Storchschnabel oder ungarische Golderdbeere zu bepflanzen. Zudem finden sich in den kühl-schattigen Lagen nahe der großen Rhododendren auch Farne und Waldgräser. Unmittelbar vor der Terrasse sind zwei große symmetrische, von Buchshecken gesäumte Zierbeete mit großen Buchsbaum-Kugeln, Hochstammrosen, Katzenminze und anderen Blütestauden angelegt. Um die gepflegte Rasenfläche zu erhalten, kam ein Maulwurfsgitter zum Einsatz, das vor unerwünschten Besuchern schützt.

Für den Terrassenbelag wurde Thüster Kalkstein aus einem Bruch nahe Hameln im Niedersächsischen Bergland gewählt. Im Laufe der Zeit hat die Terrasse eine wundervolle Patina entwickelt. Der Stein hat einen hellen, freundlichen Charakter und ist im Vergleich zu vielen anderen Natursteinen wohltuend weich in der Oberfläche, so dass es äußerst angenehm ist, barfuß darüber zu laufen. Im Gegensatz zur Terrasse sind die Gartenwege mit sogenanntem „Bernburger Mosaikpflaster“ gepflastert, das früher überwiegend für die Trottoirs der alten Berliner Straßen verwendet wurde. Neben der stilvollen Bepflanzung zeichnet vor allem auch eine behutsame Integration verschiedener Freizeitmöglichkeiten den Garten aus. So wurde der Pool als zentrales Wasserelement für die Familie bewusst nach hinten in den Garten gesetzt, so dass die intensive Nutzung die Ruhe im Haus nicht stört. Ergänzt um ein individuell geplantes Poolhaus besteht gleich am Pool die Möglichkeit, sich umzukleiden und Poolzubehör unterzubringen. Zudem ist mit dem Poolhaus ein überdachter Gartensitzplatz in der Abendsonne entstanden, von dem aus der ganze Garten sowie das Haus zu sehen sind.

Eine weitere Freizeitbeschäftigung direkt hinter dem Haus bietet ein kleiner, privater Golftrainingsplatz, der 2012 auf einem brach liegenden Teil des angrenzenden Grundstücks angelegt werden konnte. Seitdem lädt ein Abschlag, ein Sandbunker, dazwischen ein ausgedehnter Gartenteich sowie eine hochwertige 9-Loch Kunst­rasenfläche zum Golftraining gleich hinter dem Haus ein.
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Landschaftarchitektur

Jensen Landschaftsarchitekten
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Fotos

Sebastian Jensen