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Zwei lichte Wohntürme im Park

Auf ehemaligen Flächen des Krankenhaus Eilbek entsteht seit einigen Jahren auf einem parkartigen... mehr
Auf ehemaligen Flächen des Krankenhaus Eilbek entsteht seit einigen Jahren auf einem parkartigen Gelände mit altem Baumbestand inmitten eines gewachsenen Stadtteils ein neues Wohnquartier für ganz unterschiedliche Wohnansprüche. Das Plangebiet wird begrenzt von Parkflächen im Westen und Süden sowie öffentlich bebauten Grundstücken im Norden und Osten. Die Architekten Karin Loosen, Rudolf Rüschoff und Thomas Winkler gewannen den Wettbewerb und realisierten die beiden Wohntürme in hoher Lagequalität, sie befinden sich sowohl in unmittelbarer Nähe zur S-Bahn Station Friedrichsberg als auch im landschaftlich reizvollen Ambiente des Eilbektal– Grünzuges.

Die beiden Wohntürme mit jeweils acht Geschossen sind baugleich erstellt worden und liegen - lediglich in ihrer Höhe und in ihrer Gebäudeflucht leicht versetzt – am Grete-Zabe-Weg. Der nördliche Turm ist aufgrund der vorhandenen Geländesituation rund einen Meter höher als der südliche. Die Nord- und Ostseite der Wohntürme stellt sich geschlossen dar, die Eingangssituation ist aber eindeutig und offen gestaltet. Nach Südwesten öffnen sich die Gebäude zum baumbestandenen Park mit großzügigen Terrassen und Loggien. Konzeptionell sind die Ecken der Türme betont, um eine zusätzliche Belichtung in den Wohnungen zu erreichen. Im siebenten Geschoss setzen sich die Penthouse-Wohnungen mit einem um einen Meter höheren Geschoss deutlich ab.

Die Gebäude erscheinen licht im üppig bewachsenen Park. Ein heller, sandfarbener Verblendstein betont die prägnante Grundkubatur der Gebäude, die Ecken, Loggien und auskragenden Balkone sind mit weiß lasierten Betonelementen ausgestaltet. Die Balkonverglasungen bieten mit ihrem Wechsel aus transparenten und weißen Gläsern Ausblick und Sichtschutz zwischen den Nachbarn. Sturzlose Fenster mit großzügigen Loggien über Eck betonen die Hochwertigkeit der Wohnungen und bieten herrliche Park- und Stadtausblicke.

Beide Wohntürme werden über eine gemeinsame zweigeschossige, detailliert ausgestaltete Eingangshalle erschlossen. Der Nordturm erhält aufgrund seiner leicht erhöhten Lage eine kleine Rampe bis zum Eingang, so dass das Treppenhaus barrierefrei zugänglich ist. Etwas südlich von diesem Hauseingang befindet sich direkt von der Straße aus die Zufahrt zur Tiefgarage.

Insgesamt gibt es in den beiden Wohntürmen 28 Wohneinheiten mit zwei bis vier Zimmern. Jeweils zwei Wohnungen sind pro Geschoss angeordnet und je eine Penthouse-Wohnung mit großzügiger und geschützter Dachterrasse bildet das oberste Geschoss, sie sind direkt mit einem Aufzug zu erreichen. In beiden Häusern gibt es je eine Maisonette-Wohnung, die sich über Erdgeschoss und 1. Obergeschoss erstreckt. Jede Wohnung hat einen Erker und auf der lärmabgewandten Westseite einen großen Balkon oder eine Loggia mit Ausblick zum Park. Die Zimmeraufteilung berücksichtigt mehr privat und mehr gesellig genutzte Räume. Der private Bereich liegt geschützt im Nordosten bzw. im Südosten der Wohnungen. Wohn-, Ess- und Kochbereiche können flexibel geöffnet und dem Wohnraum zugeschaltet oder von ihm abgetrennt werden. Die Badezimmer können zusätzlich mit einer Dusche und einem weiteren WC ausgestattet werden. Die ca. 2 m2 großen Abstellräume können zum Gästeduschbad umfunktioniert werden. Die Tiefgarage verfügt über 31 Stellplätze und die Abstellräume für 28 Wohnungen sowie Fahrradstellplätze, Kinderwagenraum und Hausanschlussräume und ist über das Treppenhaus mit Aufzug sowie die Tiefgaragenrampe erreichbar.

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Cordelia Ewerth, LRW
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