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Aus besonderem Holz

Hafenholz schafft Möbel und Wohnaccessoires mit Geschichte

2010 kamen die Tischlermeister Lasse Bagdahn und Per Völkel auf den Gedanken, Holzresten, die bei... mehr
2010 kamen die Tischlermeister Lasse Bagdahn und Per Völkel auf den Gedanken, Holzresten, die bei der Aufbereitung von importierten Hölzern im Hamburger Hafen anfallen, ein neues Leben zu schenken. „So entstanden unsere ersten Bilderrahmen – und unser Name: Hafenholz“, erklärt Lasse Bagdahn. Seitdem kommen laufend neue Holzquellen hinzu. Unter ihnen jahrzehntealte Dalben, an denen einst Schiffe festmachten, sowie Eichenbohlen, die für über 100 Jahre Bestandteil von Ställen und Scheunen waren. „Jeder dieser Schätze ist einzigartig und erzählt seine eigene Geschichte.“

In der Werkstatt in Altona entsteht etwa Tisch Pottwal: das Herzstück ist eine dicke Platte aus massiver Eiche. Auf ihrer Oberfläche und an ihren breiten Kanten hat sich der Baum mit seiner natürlichen Maserung sowie dem einen oder anderen Astloch verewigt. „Sie geben dem Tisch Charakter – und machen ihn zum Einzelstück. Mehr Schmuck hat der Pottwal nicht nötig“, so Bagdahn. Schlicht gehaltene Beine, wahlweise aus Schwarzeisen oder Holz, bringen Stabilität. Die Fahrradwandhalter werden aus ca. 200 Jahre alten Eichenbohlen gefertigt, die ihr Vorleben in einem Stall in Ostholstein verbracht haben. Dadurch ist jeder Halter ein Unikat – in Aussehen, Form und Größe. Das Rad ruht sicher in einer Nut; im mittleren Teil dient ein Langloch als Aufnahme für ein Bügelschloss. Die Serie Beluga besteht aus Möbeln mit hanseatischem Understatement. Dazu gehört u. a. eine Kommode, für die es auch eine passende Wickelauflage gibt.

www.hafenholz.de
Fotos: Tom Kamlah mehr

Fotos:

Tom Kamlah