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Gelungene Konversion

Mehr Wohnraum durch zeitgemäße Bauten, die sich in die gewachsene Stadt einfügen

Angesichts der Wohnungsknappheit bieten Nutzungsänderungen oder Konversionen immer wieder neue... mehr

Angesichts der Wohnungsknappheit bieten Nutzungsänderungen oder Konversionen immer wieder neue Perspektiven für brachliegende Flächen oder Liegenschaften, die ihren ursprünglichen Zweck nicht mehr erfüllen. Auf einer solchen ehemaligen Konversionsfläche in Höchst kann man inzwischen sehr schön wohnen. Denn wo bis 2011 das Jugendgefängnis stand, sind inzwischen 107 moderne Eigentumswohnungen sowie eine Tiefgarage mit 107 Stellplätzen entstanden. Kein Wunder, liegt das Areal nicht nur in unmittelbarer Nähe zur Höchster Altstadt, sondern ist zudem umgeben von qualitätvollen Wohnungsbauten aus der Vorkriegszeit.

Die drei- bis fünfgeschossigen Neubauten von happarchitecture orientieren sich dabei selbstverständlich in Maßstab und Proportion an der umliegenden Blockrandbebauung und interpretieren diese zeitgemäß. So fügt sich die neoklassizistische Architektur mit ihrer runden Eckausbildung und den elegant geschwungenen Treppenhäusern zur Straße hin harmonisch in ihr Umfeld ein. Die Höhenstaffelung und die Gliederung der Fassade im Rhythmus der Gebäudeparzellen ermöglichen klar erkennbare Hauseinheiten mit jeweils überschaubaren Wohnungseinheiten. Einladende Hauseingänge und begrünte Vorgärten sowie großzügig belichtete Treppenhäuser prägen zusammen mit bodentiefen Fenstern, Loggien und Terrassen den Charakter ebenso wie die modern gestaltete Fassade mit Klinkern und dem umlaufenden Frankfurter Zaun. Das Verblendmauerwerk im Sockel trägt dabei zu einer dauerhaften und robusten Fassadengestaltung bei. „Die Häuser zeigen, dass sich Nützlichkeit, gebaute Qualität und Schönheit verbinden lassen“, sagt Büroinhaber Jens Jakob Happ. Die Eigentumswohnungen mit einer Größe zwischen 45 und 130 m² sind nicht nur komfortabel barrierefrei erreichbar und über Aufzüge direkt an die Tiefgarage angebunden, sie wurden auch im KFW 70-Niedrigenergiestandard mit einer nachhaltigen CO2-neutralen Heizungsanlage errichtet. „Das gesamte Konzept basiert auf hohen Qualitätsstandards für Architektur und Lebensqualität“, erläutert der Architekt, der überzeugt ist: „In der Zusammenarbeit mit dem Bauunternehmen Krieger + Schramm entstand eine Qualität, die man in der Innenstadt nicht oft findet.“ So profitieren beispielsweise alle Wohnungen von Bädern mit Tageslicht und hochwertigen Materialien. „Außerdem ist rund die Hälfte der Anlage grün“, ergänzt er. Die Neubauten umschließen nämlich einen circa 40 mal 40 m großen, begrünten und sichtgeschützten Wohninnenhof mit hohen Bäumen, der ein Erholungsraum für alle Bewohner ist und bei den Erdgeschosswohnungen Raum für private Gartenanteile lässt.

www.happarchitecture.de

Archtiekten: happarchitecture www.happarchitecture.de Fotos: Moritz Bernoully... mehr

Archtiekten:

happarchitecture
www.happarchitecture.de

Fotos:

Moritz Bernoully
www.moritzbernoully.com