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Feines Zusammenspiel

Gemeindezentrum im Haus „Klein Nürnberg“ betont Besonderheiten des Gebäudes

Neue Altstadt. Was wie eine Unmöglichkeit klingt, wurde von fast 300.000 Menschen gefeiert. Auch... mehr

Neue Altstadt. Was wie eine Unmöglichkeit klingt, wurde von fast 300.000 Menschen gefeiert. Auch das Büro Leson hat am neuen Herzen Frankfurts mitgearbeitet. Denn im Auftrag des Evangelischen Regionalverbandes Frankfurt am Main hat es die Planung für das Haus „Klein Nürnberg“ übernommen und den Ausbau des Gebäudes in unmittelbarer Nachbarschaft zum Frankfurter Kunstverein betreut. Dabei waren bei dem Haus, das innen gotisch und außen Renaissance ist, vor allem zwei Aspekte zu beachten, sagt Susanne Leson: „Zum einen sollte ein Gemeindezentrum ausgestaltet werden, in dem Jung und Alt zusammentreffen, Konfirmanden betreut, kleine Gesprächsrunden für und mit Senioren aber auch Ausstellungen und Informationsveranstaltungen im Allgemeinen abgehalten werden. Zum anderen sollte natürlich die Besonderheit des Gebäudes, wie das neu errichtete Kreuzgewölbe, der Sandsteinboden und der mineralische Rauhputz an den Wänden herausgearbeitet werden.“

Dass die Räumlichkeiten im Haus „Klein Nürnberg“ mehreren Zwecken dienen müssen, machte die Aufgabe komplex, wie auch Guido Leson erläutert: „Die flexible Nutzung des zukünftigen Gemeindezentrums mit den Auflagen der Sicherheit zur Vorbeugung von Bränden, der Bestandssituation und der Notwendigkeit in Bezug auf Akustik und atmosphärischer Beleuchtung miteinander zu verknüpfen, machte dieses Projekt besonders.“ Daher spielten bei der Planung nicht nur Akustik und Beleuchtung eine wichtige Rolle. Auch einige Besonderheiten beim Brandschutz mussten berücksichtigt werden: So konnten z. B. die geschlossenen Decken nicht mit Einbauleuchten versehen werden, da ein Einbau die Brandschutzdecken in deren Funktion geschwächt hätte. Die Architekten wählten daher Aufbauleuchten von XAL aus Schwarzaluminium, die mit speziellen und für den Zweck geeigneten Brandschutzdübeln montiert wurden. Die modernen Leuchten fügen sich nicht nur schön in ihre Umgebung ein, sondern sie sorgen auch für ein ausreichend helles, aber nicht zu grelles Licht.

Im späteren Betrieb müssen ausreichend Möbel, wie Tische und Stühle vorhanden sein, wofür Stauräume geschaffen werden mussten. Da in den Kellerräumen kein Platz für ein Zwischenlager vorhanden ist, entschieden sich die Architekten für Einbaumöbel mit einem matten Dekor in natürlicher Holzoptik, da diese auch farblich ein besonders schönes Zusammenspiel mit den historischen Komponenten bieten. Diese Einbaumöbel wurden im Gemeindesaal eingebaut und dienen nicht nur der Unterbringung von Gesangsbüchern und Programmmaterialien, sondern bieten auch ausreichend Platz für Stühle und Tische. Spezielle Beschläge aus Edelstahl von Häfele sowie spezielle Tisch- und Stuhlwägen ermöglichen eine einfache Handhabung.

www.leson.de

Fotos:

Martin Joppich, Firma Lumen
www.lumenphoto.de

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