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Farbiger Akzent

Gelungen: energieeffizienter Neubau für einen Firmencampus in Eschborn

Die deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), mit Sitz in Bonn und... mehr

Die deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), mit Sitz in Bonn und Eschborn, hat mit dem Neubau „Haus 5“ ihren Firmencampus im Rhein-Main-Gebiet erweitert. Das neue Bürogebäude mit Cafeteria und betriebseigener Kita setzt mit seiner geschwungenen Fassade und deren Farbigkeit einen Akzent auf dem Gelände der GIZ und fasst den Firmencampus im südwestlichen Bereich. Neben seiner ansprechenden Optik erfüllt der Bau auch alle Anforderungen eines nachhaltigen Energiekonzeptes und wurde mit dem Gold-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) ausgezeichnet. Tanja Gönner, Vorstandssprecherin der GIZ zeigt sich beeindruckt: Der Neubau sei ein „gelungenes Werk“, das reibungslos verwirklicht und stimmig konzipiert wurde.

Das Büro h4a Architekten aus Stuttgart gewann den Wettbewerb und wurde mit der Planung des Neubaus von „Haus 5“ beauftragt. Die markante Bauform mit vor- und zurückschwingender Fassade zoniert die Freiräume. Dadurch ergibt sich ein Vorplatz, der sich als einladender Eingangsbereich zwischen „Haus 5“ und dem gegenüberliegenden Haupthaus aufspannt und den Besucher sowie Mitarbeiter zum Eingangsbereich leitet. Der gläserne Baukörper gliedert sich über zwei bis vier Geschosse. Eine großzügige, skulpturale, nach oben windende Treppe verbindet die öffentlichen Bereiche im Erdgeschoss mit den darüberliegenden Büroebenen. In den Bürogeschossen weiten sich die Flurbereiche der effizienten Grundrisse in unregelmäßigen Abständen zu Kommunikations- und Nutzungszonen auf und gewähren direkte Sichtbezüge zum Campus.

Die akzentuierte Farbigkeit der Fassade fällt besonders ins Auge. Opake und transluzente Glaspaneele, von hellen Weißgrün- bis hin zu Dunkelgrüntönen, in harmonischem Wechsel mit transparenten Elementen, sind gleichermaßen Interpretation und Ergänzung der vorhandenen Baumstrukturen. Sie wurden in sechs unterschiedlichen Sonderfarben produziert und mit einem Lochraster im Siebdruckverfahren bedruckt. Ein interessantes, aber zugleich auch ruhiges und harmonisches Fassadenbild, das eine spielerische Dynamik erzeugt.

Der Neubau schließt an das bestehende „Haus 4“ an, dessen Sanierung h4a Architekten ebenfalls übernommen hatte. Die farbigen Bänder werden in der Fassadenstruktur des sanierten Gebäudes fortgesetzt und vereinheitlichen damit harmonisch die Gesamterscheinung beider Häuser.

www.h4a-architekten.de

Architekten: h4a Architekten www.h4a-architekten.de Fotos: Felix Krumbholz... mehr

Architekten:

h4a Architekten
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Fotos:

Felix Krumbholz
www.felixkrumbholz.com