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Exklusives Wohnen am Main

Zwei Stadtvillen in begehrter Lage und mit Bezug zu geschichtsträchtiger Villa

Lange war das Areal eine Art „blinder Fleck“ im innerstädtischen Raum. Doch inzwischen kann man... mehr

Lange war das Areal eine Art „blinder Fleck“ im innerstädtischen Raum. Doch inzwischen kann man auf dem ehemaligen Degussa-Gelände in unmittelbarer Nähe zu Schauspiel und Oper Frankfurt, Römerberg und Main wohnen und arbeiten – das neue Luxusviertel am Frankfurter Mainufer ist fast fertig gebaut.

Die auf diesem Areal gelegenen „MainTor Palazzi“ am Untermainkai wurden Anfang 2016 fertiggestellt. Den Entwurf für die beiden Villen lieferte Jo. Franzke Architekten. In unmittelbarer Nähe zum Mainufer entstanden mit ihnen Luxuswohnungen in erster und unverbaubarer Reihe. Die beiden fünfgeschossigen Stadtvillen, jeweils mit Dachgeschoss, Dachterrasse und Pergola, schaffen Raum für großzügiges und luxuriöses Wohnen.

„Unser Entwurf für die beiden Stadtvillen nimmt in der Kubatur Bezug auf das im Jahr 1823 unter der Ägide des damals weithin bekannten Stadtbaumeisters Johann Christian Friedrich Hess erbaute Hermann-Schlosser-Haus“, erläutert Jo Franzke das Konzept. Das Stadt- und Wohnhaus ist eines der wenigen erhaltenen Frankfurter Bauwerke aus der Zeit des Klassizismus. Die geschichtsträchtige Villa trägt heute den Namen „Main Palais“ und dient als Begegnungsstätte für Wirtschaft und Kultur, außerdem finden dort Ausstellungen statt. Die Fassade von Villa 1 der MainTor Palazzi ist gegliedert durch einen Mittelrisalit, der von jeweils drei hochrechteckigen Fenstern pro Geschoss durchbrochen ist. Links und rechts davon springt die Fassade mit den eingeschnittenen Loggien leicht zurück. Villa 2 kehrt diese Fassadengliederung um. Hier sind die Loggien entlang der Mittelachse angeordnet und rechts und links davon springt ein von Fensteröffnungen durchbrochener Risalit vor. Ein zweigeschossiger Riegel im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss verbindet beide Villen.

Die Wohnungen erreicht man jeweils über ein an der Nordseite gelegenes Treppenhaus. Die Fassaden der Villen sind mit hellem, portugiesischem Naturstein verkleidet, was den Häusern ein zurückhaltendes und zugleich wertiges Erscheinungsbild verleiht und sich zudem an der Gestaltung der weiteren Gebäude auf dem Areal orientiert. Beide Villendächer bestehen aus Schiefer. In der Achse der Mittelrisalite sind beide Dächer bekrönt von einer Dachterrasse, deren Brüstung mit einem Fries verziert ist, das ein Muster Karl Friedrich Schinkels aus der Elbchausseevilla in Hamburg zitiert. Unter den Villen befindet sich eine zweigeschossige Tiefgarage.

www.jofranzke.de

Architekten: Jo. Franzke Architekten www.jofranzke.de mehr

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Jo. Franzke Architekten
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