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Die Zukunft der Bühnen

Machbarkeitsstudie untersucht vier Standorte für den Neubau von Oper und Schauspiel

Vor mehr als 50 Jahren erst wurde sie eröffnet und ist doch nur schwer zu retten: Die Sanierung... mehr

Vor mehr als 50 Jahren erst wurde sie eröffnet und ist doch nur schwer zu retten: Die Sanierung der komplexen Theaterdoppelanlage am Willy-Brandt-Platz würde die Stadt Frankfurt mindestens rund 850 Millionen Euro kosten, dies hat eine umfassende Machbarkeitsstudie von 2017 sowie eine erneute Untersuchung im letzten Jahr ergeben. Ohne dass dabei die vorhandenen funktionalen Mängel schon behoben wären. Vor diesem Hintergrund entschied sich das Frankfurter Stadtparlament im Januar dieses Jahres für einen Neubau des Hauses. Damit stellt sich aber auch die Frage, ob alle Funktionen unter einem Dach realisierbar sind oder ob die Errichtung von zwei eigenständigen Häusern nicht sinnvoller ist – und wenn letzteres: Was sind geeignete Standorte für Oper und Schauspiel? Die Stabsstelle „Zukunft der Städtischen Bühnen“ der Stadt Frankfurt am Main hat verschiedene Standorte durch das Büro gmp Architekten untersuchen lassen: 1. Neubau der Oper am Willy-Brandt-Platz mit Neubau des Schauspiels in den Wallanlagen gegenüber, 2. Neubau des Schauspiels am Willy-Brandt-Platz mit Neubau der Oper auf dem Areal Neue Mainzer Straße, 3. Neubau des Schauspiels am Opernplatz 2, gegenüber der Alten Oper, und 4. Neubau einer Theaterdoppelanlage am Willy-Brandt-Platz. Auf der Basis dieser Untersuchungen entwickelten die Architekten für einige Varianten auch erste architektonische Visionen, welche die stadträumliche Wirkung mit in den Blick nehmen und die Bauten damit in einen größeren Kontext stellen. So wird der Willy-Brandt-Platz besser zugänglich und als öffentlicher Raum erlebbar, die Wallanlagen werden durch erweiterte Funktionen in das Stadtleben neu integriert. Noch ist jedoch nichts entschieden – in einem nächsten Schritt sollen erst einmal die Anforderungen an die Bühnen definiert werden.

www.zukunft-buehnen-frankfurt.de

(Erschienen in CUBE Frankfurt 03|20)

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